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Kinotipp: Everything, Everything – Du Neben Mir

Als der neue Nachbarsjunge Olly (Nick Robinson) in ihr Leben tritt, wächst die Sehnsucht nach Leben und Abenteuer, sodass sie beschliesst, alles aufs Spiel zu setzen, um einander endlich gegenüber stehen zu können. Das romantische Drama von Stella Meghie ist wie geschaffen für die Nicholas-Sparks-Fans unter uns.

Die Geschichte lässt Dankbarkeit für das eigene Leben und die Gesundheit hegen. Maddys Mut und Furchtlosigkeit gegenüber dem Tod ist bemerkenswert. Dass sie dabei von der Liebe ihres Lebens unterstütz wird, könnte bei so manchen Romantikern das Herz höher schlagen lassen – es ist zu schön, um wahr zu sein. Und dies ist wortwörtlich gemeint. Es gibt gewisse Punkte während des Films, die sich im wahren Leben nur selten so ereignen würden.

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Ollys Bemühungen, um Maddys Aufmerksamkeit durch weit auseinanderliegende Glasfenster zu erlangen, wirken einstudiert und sehen einem Verhalten eines Teenager-Jungen nicht gerade ähnlich. Auch das Maddy, die ihr ganzes Leben lang nicht einen Fuss vor die Tür gesetzt hat, von einer Sekunde auf die andere das Haus verlässt und sich sichtlich von der Aussenwelt nicht überfordert fühlt, wirkt nicht sehr realitätsnah. Und dennoch – der Film eignet sich toll, um sich für anderthalb Stunden in einer romantischen Geschichte zu verlieren, welche ein unerwartetes Ende nimmt.

Der Film kommt am 22. Juni in der Schweiz und Deutschland in die Kinos.

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