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Ellen DeGeneres: Nie mehr Show­business!

Die lesbische Entertainerin geht in Rente

Ellen DeGeneres
US-Moderatorin Ellen DeGeneres (Foto: Michael Rozman/Warner Bros./dpa)

Nach 19 Jahren mit über 3200 Folgen hatte sie vor zwei Jahren die letzte Ausgabe ihrer «Ellen DeGeneres Show» moderiert. Nun stellte sie klar: Ins Showgeschäft kehrt sie nicht zurück.

Ellen DeGeneres will sich nach ihrer Abschiedstour und dem anschliessenden Netflix-Special endgültig aus dem Showgeschäft verabschieden. Die ehemalige Talkmasterin wird noch die Aufnahme der Show «Ellen’s Last Stand…Up»-Tour präsentieren. Danach will sich die 66-Jährige in Rente begeben.


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Während ihres Auftritts im kalifornischen Santa Rosa antwortete sie auf die Frage eines Fans, ob sie erneut live auf der Bühne stehen werde: «Nein. Ihr seht mich heute zum letzten Mal. Nach meinem Netflix-Special bin ich raus.»


DeGeneres hat einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood und bekam 2016 die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten, verliehen.

Die offen lesbische Talkshow-Queen hatte einst grosse Schwierigkeiten aufgrund ihrer Homosexualität. «Zu Beginn durfte ich das Wort ‹gay› in der Show nicht sagen», sagte DeGeneres mal. Natürlich habe sie damals auch nicht von einer «Ehefrau» sprechen können, denn gleichgeschlechtliche Ehen habe es noch nicht gegeben. Seit 2008 ist die Moderatorin mit der «Ally McBeal»-Schauspielerin Portia de Rossi verheiratet.

DeGeneres erzählte auch, dass sie vor über 20 Jahren nicht lesbisch in einer wöchentlichen Primetime-Serie zur besten abendlichen Sendezeit sein durfte, weswegen sie sich entschloss, es stattdessen täglich in einer tagsüber ausgestrahlten Talkshow zu sein. Und dass sie dort die anfänglichen Hürden des Senders nach und nach überwinden konnte. In den 19 Jahren ihrer Talkshow habe sie versucht, Menschen zu inspirieren, ihr wahres Selbst zu finden. (Das waren die queersten Moment ihrer Show – MANNSCHAFT berichtete).


DeGeneres hatte bereits 2021 angekündigt, dass ihre Talkshow zu Ende gehen würde. Nach Berichten über eine feindselige Arbeitsatmosphäre war die Moderatorin in die Kritik geraten und hatte sich öffentlich entschuldigt (MANNSCHAFT berichtete).

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