New York bekommt erstmals Büro für LGBTIQ-Angelegenheiten

Als Leitung wurde eine trans Frau ernannt

05 November 2025, US, New York: Mayor-elect Zohran Mamdani delivers a speech on stage at the Brooklyn Paramount Theatre following his victory in the New York City mayoral race.
Bürgermeister von New York: Zohran Mamdani (Bild: Liri Agami/ZUMA Press Wire/dpa)

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat im Brooklyn Community Pride Center eine Verordnung unterzeichnet, mit der das erste Büro des Bürgermeisters für LGBTIQ-Angelegenheiten offiziell eingerichtet.

New York bekommt erstmals ein Büro für LGBTIQ-Angelegenheiten. Zohran Mamdani wird ausserdem die Anwältin Taylor Brown zur ersten Direktorin ernennen. Damit ist sie die erste trans Person in der Geschichte, die eine Behörde in New York City leitet.

In einer Erklärung schrieb Mamdani: «New York City ist stolz auf seine LGBTIQ-Community und wird niemandem aufgrund seiner Identität Gesundheitsversorgung, Sicherheit oder Würde verweigern. Mit Taylor Brown als Direktorin des neuen Büros für LGBTIQ-Angelegenheiten wird die queere Community der Stadt nicht nur gefeiert, sondern auch in jeder Hinsicht geschützt.»

«New York hat mir alles gegeben – lebensrettende Gesundheitsversorgung, Bildung, ein Zuhause, eine Karriere, meine Wahlfamilie und ein erfülltes Leben. Ich bin sehr stolz darauf, dieser Stadt als erste Direktorin des Bürgermeisterbüros für LGBTIQ-Angelegenheiten zu dienen», sagte Taylor Brown in einer Erklärung. «Ich werde mich jeden Tag dafür einsetzen, dass die Türen von New York City für alle offen bleiben und dass New York City weiterhin ein Leuchtfeuer der Chancen und Hoffnung für diejenigen ist, die ignoriert, diskriminiert und bewusst ausgegrenzt wurden.»

«Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit anderen Behörden, um sicherzustellen, dass wir die LGBTIQ-Community vor feindseligen Akteuren schützen, die die Werte von New York City nicht teilen», fügte Brown hinzu.

Nach seiner Wahl zum Bürgermeister im November letzten Jahres hielt Mamdani in Brooklyn eine Rede, in der er sich bei seinen Unterstützer*innen, seinem Wahlkampfteam und seinen Eltern bedankte – und ausdrücklich auch Queers erwähnte (MANNSCHAFT berichtete).

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