Mann bei queerfeindlichem Angriff in Frankfurt verletzt
Die Polizei sucht nach Zeug*innen
Binnen weniger Tage hat es in Frankfurt/Main einen weiteren queerfeindlichen Übergriff gegeben.
Zwei Männer aus der queeren Community sind in Frankfurt am Main in der Nacht zum Sonntag von zwei anderen Männern angegriffen worden. Die Polizei sprach in ihrer Mitteilung von einem queerfeindlichen Übergriff.
Demnach hatte erst ein Unbekannter die beiden 28 und 26 Jahre alten Männer angegriffen. Ein zweiter Täter fuhr daraufhin mit dem Fahrrad vorbei und schlug dem Älteren der beiden mit der Hand ins Gesicht. Der 28-Jährige wurde leicht verletzt.
Die beiden angegriffenen Männer waren gegen ein Uhr nachts zu Fuss unterwegs gewesen, als der erste Unbekannte sie beleidigte. Der Streit eskalierte: Der Täter schlug und trat den 28-Jährigen und ging anschliessend auch den jüngeren Mann an, als dieser schlichten wollte. Schliesslich flüchteten die beiden Angreifer. Die Polizei sucht jetzt nach Zeug*innen.
Schon in der Vorwoche war in Frankfurt am Main ein 60-Jähriger aus mutmasslich queerfeindlichen Motiven angegriffen worden. Eine zehn- bis zwölfköpfige Gruppe Jugendlicher verfolgte den Mann am Karsamstag abends in einer Grünanlage und warf eine Glasflasche nach ihm.
Der 60-Jährige floh in Richtung einer Strasse. Kurz bevor er sie überqueren konnte, schubsten die Jugendlichen ihn, traten ihm die Beine weg und besprühten ihn schliesslich mit Reizgas.
Bis Herbst war er SPD-Generalsekretär. Nun spricht Kevin Kühnert erstmals über Gründe für seinen Rücktritt (MANNSCHAFT berichtete).
Das könnte dich auch interessieren
Religion
Zentralkomitee-Chefin kritisiert Bischöfe – auch wegen Umgang mit Homosexuellen
Die Präsidentin der katholischen Laien verliert die Geduld.
Von Newsdesk/©DPA
Deutschland
News
Gesellschaft
USA
Nach Schiesserei in Minneapolis – Massive Hetze gegen trans Community
Der Bürgermeister und Menschenrechtsorganisationen warnen vor Schuldzuweisungen. Derweil wird untersucht, ob Hass auf die katholische Kirche zur Tat geführt haben könnte.
Von Newsdesk Staff
Polizei
Bildung
Religion
News
TIN
Kultur
Genderverbot in Behörden? Es geht auch anders
Der deutsche Kulturstaatsekretär Weimer will Gendern auf Behördenebene verbieten. Seine Kolleg*innen zogen nicht mit. Einige Städte etwa in der Schweiz zeigen aber, wie es gehen kann.
Von Michael Freckmann
Deutschland
Gendern
TIN
Politik
Schweiz
Hamburg
Nach schwulenfeindlicher Bedrohung – Hinweise dringend erbeten
Ein 55-Jähriger wird auf St. Pauli homofeindlich beleidigt und bedroht. Der Täter flieht. Die Polizei bittet nach dem Vorfall um Hinweise aus der Bevölkerung.
Von Newsdesk Staff
Schwul
News