Irlands Premierminister nimmt an New Yorker St.-Patrick’s-Day-Parade teil
Nach einem Besuch in den USA und dem Treffen mit Präsidenten Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence ging es für Leo Varadkar weiter nach New York. Irlands offen schwuler Premierminister lief mit seinem Partner Matt Barrett am 17. März an der St. Patricks Day-Parade mit.
Varadkars Teilnahme an der Veranstaltung ist bemerkenswert, denn noch vor zwei Jahren waren LGBTIQ-Menschen am Feiertag der katholischen Iren in New York nicht erwünscht.
Bevor Varadkar mitmarschierte, erzählte er den Medien, dass er sehr stolz sei, an der Parade teilzunehmen. «Ich bin nun in der Lage, mit meinem Partner an der Parade mitzulaufen. Das ist ein Zeichen des Wandels und der grossen Vielfalt – nicht nur in Irland, sondern auch in der grossen Community hier», so der Präsident.
Zudem erklärte er, dass er während des Treffens mit der US-Regierung auf die LGBTIQ-Rechte zu sprechen kam: «Ich habe es geschafft, privat mit ihnen über Gleichberechtigung und meine Unterstützung für die Rechte von Frauen und der LGBTIQ-Community hier in Amerika und Irland zu sprechen. Sie waren gut informiert. Sie wussten von meiner persönlichen Geschichte und dass mein Partner in Chicago lebt.» Varadkar und sein Partner wären in Zukunft in ihrem Haus sehr willkommen.
Laut den Medien besuchte der irische Präsident einen Tag vor der Parade das Stonewall Memorial. Ein Andenken an die gewalttätigen Stonewall-Auseinandersetzungen, die sich zwischen der LGBTIQ-Community und Polizeibeamten in New York 1969 ereignet haben.
Leo Varadkar wurde im Juni 2017 zum neuen Vorsitzenden seiner Partei «Fine Gael» und wurde später offiziell als Premier bestätigt.
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