Gus Kenworthy für Olympia nominiert – «Heated Rivalry»-Stars tragen Fackel
Aller guten Dinge sind 4
Gus Kenworthy kehrt zu den Olympischen Winterspielen zurück. Dieser Woche erhielt er die offizielle Bestätigung des britischen Teams: Er wird bei den bevorstehenden Spielen in Mailand antreten.
Nach einer vierjährigen Pause landet der offen schwule Freeski-Star Gus Kenworthy ein Comeback bei den Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina vom 6. bis zum 22. Februar. Der britisch-amerikanische Freeski-Star kehrt zurück auf die Wettkampf-Piste (MANNSCHAFT berichtete). Der 34-Jährige ist bereits mehrfacher Olympiateilnehmer und Silbermedaillengewinner im Slopestyle von 2014.
Sein Comeback begann Anfang Dezember beim Snow League China, seinem ersten professionellen Wettkampf seit vier Jahren, wo er auf dem Podium landete: «Ich bin wirklich zufrieden mit meinem Ski-Fahren beim ersten Wettkampf seit vier Jahren und fühle mich geehrt (und ehrlich gesagt ziemlich überwältigt)!»
Und um die Spiele von Mailand noch hotter zu machen: Die «Heated Rivalry»-Stars Hudson Williams und Connor Storrie werden offizielle Fackelträger der Olympischen Winterspiele. Das gab u,a, der offizielle Account der Spiele bekannt.
Anfang Januar startete Kenworthy beim World Cup in Calgary, ein weiterer Schritt in Richtung Olympiaqualifikation. Dort verpasste er jedoch das Finale in der Halfpipe, womit er sich über dieses Ergebnis nicht direkt für qualifizieren konnte. Zuvor hatte er aber bereits wichtige Qualifikationskriterien erfüllt, darunter 50 FIS-Punkte und ein Top‑30-Ergebnis.
Kenworthy, der 2015 als einer der ersten offen schwulen Winterolympioniken öffentlich bekannt wurde (MANNSCHAFT berichtete), hatte 2014 und 2018 für Team USA gestartet, bevor er 2019 zu Team Grossbritannien wechselte.
Über seine Motivation für ein Comeback sagte er vorab gegenüber ESPN: «Nachdem ich einen Schritt zurückgetreten bin, habe ich gemerkt, dass ich das Skifahren vermisse und wirklich wieder antreten möchte. Ich wusste nicht, ob ich nach dreieinhalb Jahren zurückkommen könnte, aber ich wusste, dass ich es nach siebeneinhalb Jahren nicht mehr könnte. Also gilt: Diese Olympischen Spiele oder nichts. Ich werde diese Gelegenheit nie wieder haben.»
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