«Heated Rivalry»-Updates: Fans belagern Arnaud, Williams trifft Ricky Martin
Nachdem François Arnaud zusammen mit Co-Star Connor Storrie von Paparazzi fotografiert wurde, reagierten einige Fans aggressiv. Trotzdem seien die meisten Fan-Reaktionen positiv, sagt Arnaud. In Mailand trifft Hudson Williams auf Ricky Martin.
François Arnaud wurde der virale Erfolg von «Heated Rivalry» erst bewusst, als er bereits passiert war. «Ich erinnere mich, dass ich meinem Agenten gesagt habe: ‹Ich glaube, das wird eine weltweite Sensation.› Aber ich dachte nicht, dass es über Nacht so passieren würde», sagte der in Montreal geborene Schauspieler gemäss CTV News in einem Interview. Heute werde er auf der Strasse binnen Sekunden erkannt. «Es ist etwas, ständig beobachtet zu werden. Ich kann überhaupt nicht mehr rausgehen, ohne nach 20 Sekunden erkannt zu werden.»
In «Heated Rivalry» spielen Connor Storrie und Hudson Williams zwei Hockey-Stars, die ihre Liebe aus Angst vor Reaktionen geheim halten. Auch Arnauds Figur Scott Hunter erlebt eine leise Liebesgeschichte mit einem Barista.
Die schwule Hockeyserie von Crave, die in den USA über HBO Max läuft und ab Februar bei uns (MANNSCHAFT berichtete), ist weltweit zum Hit geworden. In Kanada und den USA dominiert die Serie Medienberichte, Talkshows und rote Teppiche. Gleichzeitig habe die enorme Aufmerksamkeit das Alltagsleben von Arnaud stark verändert. «Es war unglaublich, aber auch ein bisschen beängstigend. Ich habe Normalität immer geschätzt, und daran muss man sich erst anpassen.»
Während einer Pressetour in New York wurde Arnaud diese Woche von Paparazzi verfolgt. Das brachte ihn dazu, seine Wohnsituation in Los Angeles zu überdenken. «Ich dachte mir: ‹Vielleicht ist ein kleines Bungalow mit direktem Strassenzugang doch nicht die beste Idee›», sagte er lachend. Nun ziehe er in ein Gebäude mit Portier.
Besonders heftig reagierten einige Fans, nachdem Arnaud am Flughafen JFK zusammen mit Co-Star Connor Storrie fotografiert wurde. In sozialen Medien kam es zu Angriffen, weil manche Fans offenbar erwarteten, Storrie müsse auch im Privatleben mit Hudson Williams liiert sein. «Grundsätzlich waren die Fans unglaublich positiv und respektvoll. Bei denen, die es nicht sind, glaube ich, dass es viele jüngere Fans sind, die Realität und Fiktion nicht unterscheiden können», sagte Arnaud. Und weiter: «Ich wünschte ehrlich, sie würden die Serie einfach noch einmal anschauen, denn es wirkt nicht so, als hätten sie ihre Botschaft verstanden. Achtet genauer darauf. Haben wir dieselbe Serie gesehen?»
Arnaud will sich dem ganzen Rummel auf Social Media entziehen: «Ich werde allen entfolgen ausser Amnesty International», sagte er. Die intensive Fan-Beobachtung habe ihn dazu gebracht, weniger online zu sein. Er habe X auf seinem Handy blockiert und lese keine Kommentare mehr. «Es ist schön. Es gibt mir eine Ausrede, mich einfach auszuloggen.» Stattdessen lese er Drehbücher, Bücher und gehe spazieren.
In Mailand trifft Hudson Williams auf Ricky Martin Auch abseits von Arnaud sorgt «Heated Rivalry» weiter für Schlagzeilen. Hudson Williams war am Wochenende in Mailand und lief während der Fashion Week für Dsquared2 über den Laufsteg. Dort traf er auch auf Ricky Martin. Der Popstar postete ein gemeinsames Foto und schrieb: «Dinner vor der Show in Mailand. Gutes Essen, bessere Gespräche, ausgezeichneter Sitznachbar». Williams antwortete mit «Fabelhaftes Gespräch» und einem Herz-Emoji. Martins Ex-Mann Jwan Yosef kommentierte augenzwinkernd mit einem Popcorn-Emoji: «Das würde ich mir anschauen». Der Post erreichte innert zwölf Stunden über 210’000 Likes.
Williams’ Auftritt auf dem Laufsteg wurde unterschiedlich bewertet. Manche fanden ihn steif. Andere verteidigten ihn. Die Modefotografin Liliia Sharipova sagte: «Er hat es gut gemacht.» Williams sei nicht als Model eingeladen worden, sondern als er selbst. «Er hat sich diese Chance mit Talent und Persönlichkeit verdient.»
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