Infantino: Frauenfussball-WM 2035 findet in England statt

Es soll «einen weiteren Schub geben»

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Die amtierenden Weltmeisterinnen aus Spanien (Bild: Bjorn Larsson Rosvall/​TT News Agency/​AP/​dpa)

Beim UEFA-Kongress spricht der FIFA-Chef nur als Gast. Gianni Infantino hat dennoch eine Nachricht zu verkünden. Die WM der Fussballerinnen 2031 und 2035 sind praktisch schon vergeben.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat in seinem Grusswort beim UEFA-Kongress in Belgrad praktisch die Gastgeber für die Weltmeisterschaften der Fussballerinnen 2031 und 2035 verkündet. Das übernächste Turnier wird demnach in sechs Jahren in den USA stattfinden, möglicherweise mit Co-Gastgebern aus Nord- und Mittelamerika.

Für 2035 liege ebenfalls nur eine gültige Bewerbung vor - aus dem Vereinigten Königreich, wie Infantino mit dem englischen Begriff «Home Nations» des Fußballs umschrieb, also England, Schottland, Wales und Nordirland.

«Der Weg ist frei, dass die Frauen-WM in grossartigen Länder stattfindet, um dem Frauen-Fussball einen weiteren Schub zu geben.»

FIFA-Chef Gianni Infantino

«Der Weg ist frei, dass die Frauen-WM in grossartigen Länder stattfindet, um dem Frauen-Fussball einen weiteren Schub zu geben», sagte der FIFA-Chef. Die Frist für eine Interessenbekundung für die Gastgeberrolle war kürzlich abgelaufen. Eine offizielle Entscheidung über die Gastgeber soll beim FIFA-Kongress 2026 fallen.

Die Frauen-WM 2027 findet in Brasilien statt. Deutschland hatte sich erfolglos um dieses Turnier beworben und bemüht sich nun um die EM 2029, die noch in diesem Jahr von der UEFA vergeben wird.

Erstmal findet aber dieses Jahr die UEFA Women's EURO 2025 statt – vom 2. bis 27. Juli in der Schweiz. Im Gegensatz zum eher von Machismus geprägten Umfeld des Männerfussballs geht es in der Fankultur des kickenden Frauen inklusiver zu. Das sagte bereits Fussballstar Ramona Bachmann im Interview mit MANNSCHAFT.

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