CSD-Premiere in Ludwigsfelde – Gewaltgefahr in Bautzen

Dieses Wochenende starten in Brandenburg und Sachsen zwei wichtige Pride-Demos in schwierigem politischem Umfeld

Teilnehmer*innen einer rechten Demonstration gegen den CSD in Bautzen 2024
Teilnehmer*innen einer rechten Demonstration gegen den CSD in Bautzen 2024 (Bild: Sebastian Willnow/dpa)

Vom Debüt in Ludwigsfelde bis zum Finale in Cottbus: Die Reihe der Christopher Street Days als Zeichen gegen Hass und Hetze geht in Brandenburg weiter.

In etlichen Kleinstädten in Brandenburg feierte die queere Community in diesem Jahr bereits CSD - zum ersten Mal ist an diesem Samstag Ludwigsfelde dabei (MANNSCHAFT berichtete).

Die Veranstalter*innen, die ein Zeichen für Vielfalt setzen wollen, hoffen auf einige hundert Demonstrant*innen ab 14.00 Uhr, wie die Organisator*innen mitteilten.

Eine Gegenveranstaltung aus der rechten Szene sei in Ludwigsfelde (Kreis Teltow-Fläming) diesmal nicht angemeldet. Zur Erinnerung: Immer wieder ruft die rechtsextreme Szene zu Aktionen gegen CSD auf. Auch in Brandenburg gab es bereit diverse Gegenproteste (MANNSCHAFT berichtete). 

Gefahr von Auseinandersetzungen in Bautzen Bei der Demonstration im sächsischen Bautzen am Sonntag (10. August) sieht die Polizei die Gefahr gewalttätiger Auseinandersetzungen und schränkte das Versammlungsrecht ein (MANNSCHAFT berichtete).

Neben dem CSD selbst sind sechs weitere Versammlungen von Unterstützer*innen angemeldet, die sich dem CSD-Umzug anschliessen wollen, ausserdem eine Gegendemonstration.

In Brandenburg setzen weitere Städte die Reihe der CSD fort. Rathenow folgt am 30. August, Frankfurt (Oder) plant einen CSD am 13. September und Oranienburg am 27. September. Den Abschluss will am 15. Oktober Cottbus machen (MANNSCHAFT berichtete über alle CSD-Termine). 

«Missionarischer Kulturkampf» auch in Deutschland: Wer gendert, kriegt kein Geld? Kulturstaatsminister Weimer lehnt «jede bevormundende Spracherziehung ab» (MANNSCHAFT berichtete).

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