Berliner Charité tritt Bündnis gegen Homophobie bei
Man stehe für Vielfalt und wolle ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft setzen, erklärte das Uniklinikum
Mit der Charité tritt nun das erste Krankenhaus und gleichzeitig eine der größten Universitätskliniken Europas dem Bündnis gegen Homophobie bei. „Die Charité steht für Vielfalt. Identität und Identifikation möchten wir explizit stärken. Mit dem Bündnisbeitritt wollen wir auch über die Grenzen unseres Universitätsklinikums hinaus ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft setzen“, erklärt Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité.
Die Charité ist das älteste Berliner Krankenhaus und mit rund 17.500 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber in Berlin. Als Universitätsklinikum genießt die Charité auch den Ruf einer exzellenten Forschungs- und Ausbildungsstätte, teilte der LSVD in einer Pressemitteilung am Freitag mit. Ihr gehören ca. 7.700 Studierende an, von denen jährlich rund 800 Absolvent*innen ihr Studium erfolgreich abschließen. Jährlich werden an der Charité 148.000 stationäre und teilstationäre Fälle und 702.000 ambulante Fälle behandelt.
Um aktiv gegen Homophobie einzutreten setzt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg im Auftrag der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung – Landesantidiskriminierungsstelle (LADS), das von ihm initiierte Bündnis gegen Homophobie im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ um. Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Schirmherr des Bündnisses ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.
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