Trans Frau in Berlin beleidigt und geschlagen
Der Tatverdächtige konnte fliehen
Am Mittwoch Vormittag wurde die Berliner Polizei wegen eines transfeindlichen Vorfalls zu einem Schnellrestaurant in Kreuzberg alarmiert.
Eine 23-jährige Frau zeigte dort an, dass sie beim Anstehen in der Schlange in der Filiale in der Wrangelstrasse gegen 11.15 Uhr zunächst mit einem Mann in einen verbalen Streit geriet; in dessen Folge habe er sie transphob beleidigt und gegen den Kopf geschlagen.
Durch den Schlag soll ein Ohrring der Frau herausgerissen worden sein, wodurch das Ohrläppchen verletzt wurde. Die junge Frau wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.
Der Tatverdächtige soll nach dem Angriff in Richtung Schlesisches Tor geflüchtet sein. Die Ermittlungen dauern an und wurden von einem Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt übernommen.
Erst vergangene Woche war in Berlin eine 23-Jährige transphob beleidigt und von zwei Männern mit der Faust geschlagen worden (MANNSCHAFT berichtete)
Das könnte dich auch interessieren
Österreich
Rechtes Netzwerk foltert Schwule: 13 Verdächtige in U-Haft
«Schwerste Straftaten» im Bereich Hasskriminalität: Ein landesweites rechtsextremes Netzwerk soll Schwule terrorisiert und erniedrigt haben. Von der Anklagebehörde wurde für 13 Tatverdächtige die Einlieferung in die Justizanstalt angeordnet
Von Newsdesk Staff
Queerfeindlichkeit
News
Österreich
Polizei
USA
World Pride boykottieren? LGBTIQ haben «eine Zielscheibe auf dem Rücken»
Eine internationale LGBTIQ-Organisation ruft dazu auf, die World Pride in den USA zu boykottieren. Grund: Das Land werde nun von einem «faschistischen Regime» regiert.
Von Newsdesk Staff
Queerfeindlichkeit
International
Pride
Schweiz
Für MANNSCHAFT schreiben: Verstärkung gesucht
MANNSCHAFT.com gehört zu den am schnellsten wachsenden LGBTIQ-Newsplattformen im deutschsprachigen Raum. Wir suchen freie Autor*innen, die unsere Onlineredaktion unterstützen. Vielleicht dich?
Von Greg Zwygart
News
Aktivismus
Berlin
Queer-Beauftragter Lehmann würdigt Anna R. – «Für Begehren nicht schämen»
Der Tod der Rosenstolz-Sängerin bewegt viele Menschen. Ob Fans, Kolleg*innen oder Politiker*innen. Auch der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, hat nun Anna R. gewürdigt.
Von Newsdesk/©DPA
Kultur
Deutschland
Musik