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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Juni entschieden, dass EU-Staaten im Ausland geschlossene Ehen gleichgeschlechtlicher Partner teilweise anerkennen müssen, auch wenn sie im Land selbst nicht erlaubt sind

Schwul in Rumänien
Adrian Coman (links) und Clai Hamilton kämpfen in Rumänien für Anerkennung. (Foto: Rudolf Costin)

Für den Rumänen Adrian Coman war die Ehe nicht nur ein Liebesbeweis, sondern auch eine Möglichkeit, für seinen US-amerikanischen Ehemann eine Aufenthalts­bewilligung zu erhalten. Doch die rumänischen Behörden weigerten sich. Die beiden zogen bis vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) und bekamen Recht.

Verliebt, verlobt, verheiratet – für Homosexuelle in Rumänien ist das nicht möglich. Es ist eines der wenigen Länder der EU, in dem sich gleichgeschlechtliche Paare weder verpartnern noch vermählen können. Hier nahm die Situation sogar absurde Formen an: Adrian Coman und der US-Amerikaner Clai Hamilton sind verheiratet, durften aber nicht zusammen in Comans Heimat Rumänien leben. Das Land weigerte sich, die in Belgien geschlossene Ehe anzuerkennen. Konservative Kräfte versuchten ausserdem einer rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen die Grundlange zu nehmen. In einem umstrittenen Referendum stimmte das Land Anfang Oktober vergeblich darüber ab, ob eine Ehe ausschliesslich eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei.

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