Mit RuPaul quer durch die USA
«AJ and the Queen» ab sofort bei Netflix
RuPaul brilliert in der neuen Netflix-Serie «AJ and the Queen». Als geprellte Dragqueen Ruby Red nimmt sie sich des Waisenjungens AJ an.
Das Reality-Format «Ru Paul’s Drag Race» ist ein Phänomen der Popkultur, umfasst mittlerweile fünfzehn Staffeln und hat Ru Pauls Ruf als Nummer eins unter den Dragqueens zementiert. Seit dem 10. Januar zeigt Netflix mit «AJ and the Queen» nun das erste fiktionale Serienprojekt von und mit Ru Paul, der zuvor hauptsächlich Gastauftritte in Serien wie «Will & Grace» oder «Sabrina, the Teenage Witch» absolviert hat.
Die Comedyserie handelt von der vom Glück verlassenen Dragqueen Ruby Red, deren grosser Traum von einem eigenen Club sich in Luft auflöst, als sie von einem Betrüger um ihre Ersparnisse gebracht wird.
Um wieder an Geld zu kommen, tingelt sie mit einem alten Wohnwagen quer durch die USA und absolviert einen Auftritt nach dem anderen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, übernimmt sie auch noch unfreiwillig die Vormundschaft für den Waisenjungen AJ, der sich als blinder Passagier bei ihr einschleust und die ansonsten toughe Queen mit seiner überaus vorlauten Art gehörig aus der Fassung bringt.
Das bringt die erste MANNSCHAFT des Jahres 2020
Die Serie «AJ and the Queen» entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Michael Patrick King («Sex and the City»), der ganze 22 ehemalige «Drag Race»-Teilnehmerinnen vor der Kamera versammelt. Doch die charmante zehnteilige Buddy-Komödie ist nicht nur für «Drag Race»-Fans ein Muss.
Apropos «Drag Race»: Auch die beiden Alumni Trixie Mattell und Katya Zamolodchikova haben schon seit einiger Zeit ihre eigene Netflixshow. Wer «I Like To Watch» auf dem Youtube-Kanal von Netflix bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte das dringend nachholen.
Dort kommentieren die beiden überaus unterhaltsamen Queens nämlich einige der beliebtesten Serien und Filme des Streaminganbieters, wie «The Crown» oder «Dolly Parton’s Heartstrings». Und wer Trixie und Katya kennt, der weiss, dass ihre Kommentare keinesfalls zimperlich und herrlich komisch sind.
Mehr Serien auf Netflix und Amazon Prime mit LGBTIQ-Charakteren
Aufgrund einer Satire mit einem schwulen Jesus geriet Netflix in den letzten Wochen weltweit in die Schlagzeilen. Christ*innen forderten den Streamingdienst zur sofortigen Entfernung der Serie auf – in Brasilien sprach ein Richter gar ein Verbot aus. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hob dieses Verbot am folgenden Tag wieder auf. «Es ist nicht davon auszugehen, dass eine Satire die Macht hat, die Werte des christlichen Glaubens zu untergraben, die über 2000 Jahre alt und in der Überzeugung der Mehrheit der Brasilianer verwurzelt sind», teilte der Gerichtspräsident José Antonio Dias Toffoli zur Begründung mit (MANNSCHAFT berichtete).
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