Chicago: Lesbische Bürgermeisterin scheitert bei Wiederwahl
Lori Lightfoot war vier Jahre im Amt
Sie war die erste schwarze und lesbische Frau, die es zur Bürgermeisterin der US-Millionenmetropole Chicago geschafft hat.
Nach vier Jahren im Amt ist die Demokratin Lori Lightfoot nun bei ihrer angestrebten Wiederwahl gescheitert. Die 60-Jährige kam mit 17 Prozent der Stimmen nur auf Platz drei, wie US-Medien am Dienstagabend (Ortszeit) berichteten. Vor ihr lagen demnach die Kandidaten Brandon Johnson (20 Prozent) und Paul Vallas (33 Prozent), die auch der demokratischen Partei angehören.
Am 4. April wird eine Stichwahl entscheiden, wer von beiden ins Rathaus einzieht.
Lightfoot hatte im Wahlkampf 2019 damit geworben, dass sie Chicago zur «sichersten Grossstadt des Landes» machen wolle. Dennoch sei die Zahl der Tötungsdelikte 2020 und 2021 stark gestiegen, hiess es in den Berichten weiter.
Daher argumentierten die politischen Gegner*innen, dass die Stadt eine neue Führung brauche.
Der Baseball-Profi Anderson Comás von den Chicago White Sox hat sich kürzlich als schwul geoutet und wurde von seinem Verein dafür gefeiert (MANNSCHAFT berichtete).
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