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Kike Fernandez: «Auch ein dicker Körper kann ein sexy Körper sein»

Der lange Weg aus Venezuela in die Schweiz

Kike Fernandez
Bild: Filipe Costa

In Venezuela stand die Schulleitung Kopf, weil Kike Fernandez eine tägliche Gesichtsrasur verweigerte. Als Student kostete ihn sein Starrsinn beinahe die Freiheit. Trotzdem musste er in der Schweiz zuerst vor dem Abgrund stehen, bevor er zu sich selbst finden konnte.

Noch bevor Kike Fernandez in den Strassen Venezuelas gegen die Regierung protestiert, ist es sein heranwachsender Körper, der gegen das System rebelliert. Und zwar gegen die strengen Vorschriften seiner Schule. Wegen Sicherheitsbedenken darf man das Areal nur mit durchsichtigen Taschen betreten. Die Schüler*innen haben Uniformen zu tragen, für die Jungs gilt eine tägliche Glattrasur. Bei Kike zeichnet sich bereits mit 12 Jahren eine dichte Körper- und Gesichtsbehaarung ab, wenige Jahre später könnte er sich bereits einen Vollbart wachsen lassen. Seine Haut macht beim morgendlichen Ritual mit der Rasierklinge nicht mit. Die Folgen sind eingewachsene Haaren, Juckreiz und Pickel.

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