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Harald Glööckler nicht der einzige queere Dschungel-Kandidat

Die RTL-Show soll am 21. Januar in Südafrika starten

Harald Glööckler
Harald Glööckler (Foto: Henning Kaiser/Jens Kalaene/dpa)

Omikron zum Trotz: Das RTL-Dschungelcamp soll am 21. Januar in Südafrika starten. Neben dem schwulen Designer Glööckler geht auch ein «Prince Charming»-Kandidat mit.

Nach aktueller Planung soll die 15. Staffel von «Ich bin Star – Holt mich hier raus!» mit neuen Kandidat*innen, neuen Prüfungen und ganz viel Spass in der Nähe des Kruger-Nationalparks produziert werden – unter Beobachtung der aktuellen Corona-Entwicklungen, teilte RTL am Dienstag mit. Begleitet werden die Kandidat*innen wieder vom Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Wer König oder Königin der Südafrika-Premiere wird, soll sich am 5. Februar entscheiden.

Das australische Dschungelcamp-Pendant «I’m a Celebrity – Get Me Out of Here!» findet seit 2015 in Südafrika statt. Da RTL derzeit nicht im australischen Dschungel produzieren kann, nutzt der Sender das Südafrika-Camp der Australier. Dort gehen zwölf Kandidaten auf Sternenjagd. Benannt wuden zunächst Designer Harald Glööckler, Sänger Lucas Cordalis und Reality-TV-Kandidat Filip Pavlovic.

Des weiteren soll laut Bild Manuel Flickinger teilnehmen. Er schaffte es 2009 ins Casting von «Deutschland sucht den Superstar» und war 2019 bei der ersten Staffel des Dating-Formats «Prince Charming» als Kandidat dabei.


Die Hamburger Drag Queen Olivia Jones präsentiert in der neuen Staffel zusammen mit Angela Finger-Erben das bunte Busch-Treiben bei «Die Stunde danach». Bisher war Olivia in der Show nur als erfahrene Dschungelcamp-Veteranin zu Gast, jetzt darf sie als Moderatorin ran.

Gedreht wird in der spektakulären Savannenlandschaft nahe dem Blyde River Canyon. Da gibt es zwar viele schöne und gefährliche Tiere und Landschaften für Mut- und Ekelproben, aber keinen Dschungel. Der Kap-Staat bietet den Machern allerdings wegen der geringeren Zeitverschiebung zu Deutschland – gerade mal eine Stunde – dramaturgische Vorteile.

In Vor-Corona-Zeiten wimmelte es hier nur so vor Tourist*innen aus aller Welt, doch dann sorgten globale Restriktionen erst mal für monatelange Flaute im Tourismusgeschäft. Nun bereitet sich das Park-Management erneut auf Kaskaden von Stornierungen vor.


Denn seit der Entdeckung der neuen Omikron-Variante im südlichen Teil des Kontinents hagelte es nur so an Reisebeschränkungen gegen Südafrika – und das obwohl auf der südlichen Halbkugel gerade Sommer ist, also die Hochsaison. Touristen von ausserhalb Afrikas bringen der Branche mit ihren rund 1,5 Millionen direkten und indirekten Jobs nach Schätzungen jährlich umgerechnet 4,7 Milliarden Euro ein.

Was passiert, wenn auch RTL der Dreh in Südafrika zu gefährlich wird? Eine komplette Absage? Unwahrscheinlich. Eher ist mit einem Ersatz in Deutschland zu rechnen. So spielten die Prominenten im Januar 2021 in einer «Dschungelshow» mit. Sie lebten dabei als Kleingruppe in einem winzigen Häuschen in einem Studiokomplex in Hürth bei Köln. Das hiesse: Ekelprüfungen inmitten von Topfpflanzen. Ohne Dschungel. (mit dpa)

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