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ESC 2023: Nach welchen Kriterien wird Austragungsort gewählt?

Es haben sich schon mehrere Städte beworben, auch in Schottland

ESC
Die Trophäe des Eurovision Song Contest (Foto: Corinne Cumming / EBU / pa)

Dass Grossbritannien nächstes Jahr den ESC anstelle der Ukraine ausrichten wird, ist inzwischen bekannt (MANNSCHAFT berichtete). Als zweitplatzierte Nation fällt dem Land diese Ehre zu. Doch wo genau wird der Wettbewerb stattfinden?

Es gibt mehrere Städte, die sich als Austragungsort bereits beworben haben. Jetzt hat die BBC bekanntgegeben, dass sie die Wahl in einem zweistufigen transparenten Prozess treffen werde.

Zuerst werde zusammen mit der European Broadcasting Union (EBU) eine Shortlist erstellt, heisst es.  «Die endgültige Entscheidung fällt dann auf Basis der Möglichkeiten der Stadt oder Region, die erforderlichen BBC- und EBU-Vorgaben umsetzen zu können», so die Verantwortlichen.

Es gehe darum sicherzustellen, dass die potenzielle ESC-Stadt über die «Ressourcen» verfüge sowie die «allgemeine Erfahrung» hat, ein so «grosses und komplexes Event» durchzuführen. Zu den Voraussetzungen gehört, dass der Veranstaltungsort mindestens 10.000 Zuschauer*innen fassen muss. Ausserdem muss der Ort über einen internationalen Flughafen einfach zu erreichen sein und genügend Hotelübernachtungsmöglichkeiten bieten.


Schlussendlich werde die Wahl von BBC und EBU auch in Absprache mit der britischen Regierung getroffen, heisst es.


Bei einer Auktion wurde im Mai ESC-Mode versteigert, um Geld für die Ukraine zu sammeln, u.a. wurde das Kleid von Jamala versteigert, der ESC-Gewinnerin von 2016 (mehr).


Es haben bereits mehrere Städte ihr Interesse signalisiert, darunter London, Brighton, Leeds, Sheffield, Birmingham, Liverpool und Manchester, wo die grösste ukrainische Community ausserhalb Londons lebt.


Auch die schottischen Städte Glasgow und Aberdeen hätten sich beworben, schreibt Pink News. (MANNSCHAFT berichtete über zwei neue schwule Romane, die in Glasgow spielen.)

Wer auch immer das Renne macht: Die öffentliche Rundfunkanstalt der Ukraine betont, dass die Veranstaltung in Grossbritannien auf jeden Fall von einem starken «ukrainischen Geist» erfüllt sein werde. Weiter heisst es: «Wir sind unseren BBC-Partner*innen für ihre Solidarität dankbar. Und wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine Veranstaltung auf die Beine stellen werden, die Europa vereint rund um unsere gemeinsamen Werte von Frieden, Unterstützung, und dass wir Diversität und Talent feiern werden.»

Laut Medienberichten planen die BBC-Expert*innen bis zum Herbst eine Stadt als Austragungsort gefunden zu haben.

MANNSCHAFT berichtet, dass in London unlängst das erste LGBTIQ-Nationalmuseum eröffent hat.


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