«He-Man»-Film sorgt wegen Muskelbergen und Pronomen für Aufregung

Nicholas Galitzine zeigt sich von neuer Action-Held-Seite

Nicholas Galitzine im «He-Man»-Film
Nicholas Galitzine im neuen «He-Man»-Film (Bild: Amazon MGM Studios)

Der erste Trailer zu «He-Man: Masters of the Universe» zeigt Nicholas Galitzines auffallende körperliche Transformation. Gleichzeitig sorgt der Film in den USA für massiven Ärger bei konservativen Kreisen.

Unter der Regie von Travis Knight spielt der «Red, White & Royal Blue»-Schauspieler die Titelfigur, Prinz Adam, der nach 15 Jahren nach Eternia zurückkehrt, nur um «sein Zuhause unter der teuflischen Herrschaft von Skeletor (Jared Leto) zerstört vorzufinden».

Die Synopsis lautet: «Um seine Familie und seine Welt zu retten, muss Adam sich mit seinen engsten Verbündeten Teela (Camila Mendes) und Duncan/Man-At-Arms (Idris Elba) zusammentun und sein wahres Schicksal als He-Man – der mächtigste Mann im Universum – annehmen.»

Basierend auf einer Geschichte von Aaron Nee & Adam Nee sowie Alex Litvak & Michael Finch, spielen in «Masters of the Universe» ausserdem Alison Brie, James Purefoy, Morena Baccarin, Jóhannes Haukur Jóhannesson und Charlotte Riley, während Kristen Wiig «Roboto» ihre Stimme leiht.

Der Film soll in den USA und Kanada am 5. Juni 2026 über Amazon MGM Studios veröffentlicht werden.

Konservative erzürnt über He-Mans Pronomen Im Film wurde Adam nach dem Angriff auf Eternia in unserer Welt versteckt. Er lebt einen langweiligen Bürojob in der realen Welt und sucht nach seinem Schwert, um zurück an seinen Ursprung zu gelangen. In einer Szene im Trailer sitzt Adam an seinem Schreibtisch, als ein Schild mit der Aufschrift «Adam Glenn He/Him» erscheint.

Das Schild ist eindeutig ein spielerischer Hinweis auf Adams Verwandlung zu He-Man. Dennoch gerieten einige Konservative in Rage, weil der angeblich «Woke Mind-Virus» alles übernommen habe, sogar maskuline Helden wie He-Man.

Jon Del Arroz, ein Autor, der in seinem X-Profil schreibt «I became a #1 bestselling author by standing for Christian values», war einer der ersten, der sich über Adams Pronomen beschwerte. Weitere User*innen fogten.

«Jetzt machen sie ein Masters of the Universe und geben He-Man Pronomen», schreibt Del Arroz. «Diese Leute werden nicht aufhören, bis sie alles ruiniert haben.» (MANNSCHAFT berichtete über ähnliche Diskussionen.)

Als Kommentator*innen darauf hinwiesen, dass He-Man ebenfalls Pronomen in seinem Namen hat, legte Del Arroz nach: «Ihre eigentliche Agenda ist es, das zu normalisieren und dich dazu zu bringen, es zu akzeptieren», und dass die Besetzung «eine Diversity-Crew wie bei Netflix mit einer starken weiblichen Hauptrolle ist, die in allem besser sein wird als er, wie üblich».

Über diesen Streit haben viele LGBTIQ-Nachrichtenportale berichtet. Und sich über diese Abwehrreaktion Konservativer lustig gemacht.

Der schwule «Boots»-Star Max Parker wird zum Gott in Videospielverfilmung. Der Brite macht den nächsten grossen Karriereschritt (MANNSCHAFT berichtete).

Das könnte dich auch interessieren

Kommentare