Jodie Foster: «Auch in mir stecken ein Mann und eine Frau»
Jede*r habe männliche und weibliche Eigenschaften
Jodie Foster mag keine Geschlechterklischees – auch wenn sie in Filmen gern starke Frauenrollen verkörpere.
Die zweifache Oscarpreisträgerin Jodie Foster (58) hat sich gegen die pauschale Zuschreibung von bestimmten weiblichen oder männlichen Eigenschaften ausgesprochen. Auch wenn sie in Filmen gern starke Frauenrollen verkörpere, möge sie es nicht, «wenn man so sehr zwischen männlichen und weiblichen Eigenschaften unterscheidet. Jeder von uns hat diese. Auch in mir stecken ein Mann und eine Frau», sagte die Schauspielerin dem Magazin Bunte.
Die Schauspielerin, die selbst offen lesbisch ist, wuchs bei zwei Müttern auf. Ihre leibliche Mutter Evelyn «Brandy» Foster trennte sich noch vor ihrer Geburt vom Vater und nahm ihre Kinder mit zur Freundin. Mit «Tante Jo», wie die Geschwister sie nannten, zog Brandy die Kinder auf. Mehr Promis, die zu ihren LGBTIQ Familienmitgliedern stehen, gibt es hier.
Bei den Golden Globes 2013 hielt Jodie Foster eine bewegende Rede über Homosexualität. Zuvor im Jahr 2007 hatte sie bei der Verleihung des Preises Sherry Lansing Leadership, der Auszeichnung des US-Verbands der Frauen in der Unterhaltungsbranche, Cydney Bernard angesprochen, ihre langjährige Lebensgefährtin. Aber auch das war nicht ihr Coming-out. «Ich hatte mein Coming-out schon vor tausend Jahren – in der Steinzeit», so die Schauspielerin.
Auf der Berlinale läuft ein neuer Film mit Foster: «The Mauritanian»– neben «French Exit» mit Michelle Pfeiffer und einer neuen Doku über Tina Turner u.v.a. Vom 1. bis zum 5. März 2021 bildet das Industry Event (European Film Market, Berlinale Co-Production Market, Berlinale Talents und Word Cinema Fund) für Fachpublikum und Pressevertreter*innen den Auftakt der 71. Berlinale. Aufgrund der weltweiten COVID-Pandemie wurde ein neues Festivalformat entwickel. (mit dpa)
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