Barry Manilow macht längere Bühnenpause wegen Lungenkrebs-OP

Seine Erkrankung hatte der schwule Sänger im Dezember öffentlich gemacht

Foto: Twitter/Barry Manilow
Foto: Twitter/Barry Manilow

Pop-Star Barry Manilow (82, «Mandy») muss nach einer Lungenkrebs-Operation eine längere Bühnenpause einlegen. Auf ärztliches Anraten verschiebe er seine für Mitte Februar geplanten Auftritte in Las Vegas auf einen späteren Termin, teilte der Sänger mit.

Er müsse sich noch ein paar Wochen länger ausruhen. Seinen Fans versicherte Barry Manilow aber, dass es ihm nach der OP «grossartig» gehe und er sich ausgezeichnet davon erhole. Er mache auch schon wieder Sport und verbringe Zeit im Studio. Kurz vor Weihnachten hatte Manilow seine Lungenkrebs-Diagnose öffentlich gemacht. «Ein MRT fand einen krebsartigen Fleck auf meiner linken Lunge, der entfernt werden muss», schrieb er damals auf Instagram. Er habe zuvor viele Wochen unter einer Bronchitis gelitten.

Als Nächstes stehe eine Operation an, um das verdächtige Gewebe zu entfernen. Chemotherapie und Bestrahlung brauche er zunächst nicht - «nur Hühnersuppe und Wiederholungen von ,I Love Lucy'», eine US-Sitcom aus den 50er Jahren.

Im Zuge der Erkrankung hatte Manilow schon zahlreiche Arena-Konzerte verschoben, die im Januar stattfinden sollten.

Barry Manilow hat sich spät geoutet, da war er schon 73. Hätte er es früher getan, wäre seine Karriere sofort vorbei gewesen, sagte er später in einem Interview. Der Sänger hat im Jahr 2014 seinen Manager Garry Kief geheiratet. Die beiden kennen sich seit 1978. Damals habe Manilow sofort gewusst, dass es der Mann fürs Leben war, sagte er zu People.

«Er ist der klügste Mensch, dem ich je begegnet bin – und dazu ein grossartiger Kerl», so Manilow.

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