Söder rät deutscher Nationalelf: «So wenig Politik wie möglich»

Die WM in USA, Kanada und Mexiko steht bevor

Die Kapitänsbinde für Katar zur WM 2022 (Foto: DFB)
Es gibt wohl keine Renaissance für die Kapitänsbinde wie in Katar zur WM 2022 (Foto: DFB)

Bayerns Ministerpräsident Söder empfiehlt dem DFB-Team, bei der kommenden WM politische Botschaften zu vermeiden. Seine Hoffnung: weniger Debatten wie zuletzt in Katar, wo Regenbogenbinden verboten waren.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder rät der deutschen Nationalmannschaft zum Verzicht auf politische Botschaften während der Fussball-WM. «Mein Rat: so wenig Politik wie möglich. Wir haben das jetzt einmal in Katar erfolglos gemacht. Nicht zweimal bitte», sagte der CSU-Politiker dem Portal t-online.

In Katar hatte es 2022 zuerst Diskussionen um das Tragen einer Regenbogenbinde als Solidarisierung mit queeren Menschen durch Kapitän Manuel Neuer gegeben. Homosexualität steht in Katar unter Strafe. Anschliessend hielten sich die deutschen Spieler beim Mannschaftsfoto vor dem Spiel gegen Japan die Hand vor den Mund. Deutschland schied in der Gruppenphase aus.

Söder hofft bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vom 11. Juni bis 19. Juli auf so wenig Ablenkung wie möglich. «Und ich wünsche sehr, dass die Mannschaft diesmal frei aufspielen kann und nicht wieder 1.000 politische Ratschläge aus Deutschland bekommt», sagte der 59-Jährige.

In Katar sollten eigentlich alle Kapitäne der Profimannschaften das sogenannte One-Love-Band als Zeichen gegen Diskriminierung tragen. Doch daraus wurde nichts (MANNSCHAFT berichtete).

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