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Wie queer ist … Christina Aguilera?

10 Gründe, weshalb die fünffache Grammy-Gewinnerin eine wichtige LGBTIQ-Verbündete ist

Christina Aguilera
(Bilder: Instagram)

Mit «Beautiful» landete Christina Aguilera 2002 nicht nur einen ihrer grössten Hits: Die Ode an die Selbstliebe in Form einer Pop-Ballade avancierte zur queeren Hymne. Bei LGBTIQ-Anliegen hüllt sich die 40-Jährige nicht in Schweigen, sondern schon mal nackt in eine Pride-Flagge.

#1 Weshalb Liebe bekämpfen?
Im Jahr 2008 sprach sich Christina Aguilera gegen das Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe in Kalifornien aus. «Weshalb sollte man so viel Geld in etwas stecken, das Menschen davon abhalten soll, sich zu lieben?», sagte sie damals gegenüber MTV News. «Ich verstehe das nicht.»

#2 Bühne frei für die Eheöffnung!
10 Jahre später setzte sich die Musikerin dann auf eine ganz konkrete und kitschige Weise für die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Dies tat sie, indem sie einem Fan ihre Bühne für den Heiratsantrag an seinen langjährigen Freund zur Verfügung stellte. Dabei sang die fünffache Grammy-Gewinnerin «Unless It’s With You».

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#3 Unterstützung für AIDS-Stiftung
Im Jahr 2004 wurde Christina Aguilera zum Aushängeschild des MAC AIDS Fund. MAC Cosmetic konnte seit der Gründung der Stiftung 1994 durch den Verkauf von Produkten mehr als eine halbe Milliarde Dollar für den Kampf gegen HIV/AIDS spenden.


#4 Vorurteile bekämpft
In einem Interview über die Kampagne räumte sie in deutlicher Sprache mit den ewigen Vorurteilen rund um das Virus auf. «Die Leute denken, dass ihnen das nie passieren könnte. Oder dass es nur einer bestimmten Gruppe von Menschen oder einem bestimmten Geschlecht passieren kann. Doch es kann das Leben von jeder Person betreffen.»

#5 Wir sind alle «beautiful»!
Mit «Beautiful» landete «Xtina» vor fast 20 Jahren nicht nur in der queeren Community einen Hit. Die LGBTIQ-Organisation Stonewall sagte 2011, die Ballade sei der Song des letzten Jahrzehnts, der schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen am meisten Mut gemacht habe.

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#6 Emotionale Widmung
Für das dazugehörige Musikvideo erhielt Christina Aguilera zusammen mit Regisseur Jonas Åkerlund einen GLAAD Media Award. Begründung: Die positive Darstellung von Schwulen und trans Menschen im Musikclip. Ihre Dankensrede war auch eine Widmung. Der Song sei für alle, die nur wegen dem, was sie sind, unerwünscht waren oder diskriminiert und verachtet wurden.


#7 «L» für «Love»
Auch im Videoclip zu «Let There Be Love» kam ganz schön Pride-Stimmung auf. Kinder, Tänzer*innen und Entertainer*innen hielten darin Tafeln hoch mit Begriffen wie «Kein Hass», «Gleichheit» oder «Ich liebe meinen schwulen Sohn». In den sozialen Medien posteten daraufhin Fans Selfies, auf denen sie mit zwei Fingern ein «L» formten, das für «Love» steht.

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#8 Nackte Freude für LGBTIQ
Im vergangenen Jahr verbot der Supreme Court in den USA Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität (MANNSCHAFT berichtete). Christina Aguilera feierte die Entscheidung auf Instagram mit einem heissen Bild und zeigte ihre Freude über das Urteil in einem kurzen Statement. Der Post hat inzwischen über 300’000 Likes.

 

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#9 «Hoffnung und Inspiration»
Im März 2019 gewann die heute 40-jährige US-Sängerin die von der LGBTIQ-Organisation Human Right Campaign verliehene Auszeichnung «Ally for Equality». Eine Verbündete sei Christina Aguilera, weil sie Hoffnung und Inspiration an all jene sende, die wegen ihrer Identität marginalisiert werden, begründete die Human Right Campaign die Wahl.

#10 Unterstützung für Attentatsopfer
Nach dem Attentat auf den LGBTIQ-Nachtclub «Pulse» (MANNSCHAFT berichtete kürzlich über den 5. Jahrestag) widmete sie ihren Song «Change» den Opfern und Überlebenden. Die Erlöse davon gingen direkt an die betroffenen Familien (MANNSCHAFT berichtete).

#Bonus: Der Kuss mit Madonna

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