RTL holt drei queere Bewohner ins «Sommerhaus der Stars»
8 Promi-Paare machen bei der sechsten Staffel mit, darunter Lars Steinhöfel und das trans Model Benjamin Ryan Melzer
Acht Promi-Paare sind für die sechste Staffel des RTL-Reality-Formats «Das Sommerhaus der Stars» gemeinsam in ein Haus in Nordrhein-Westfalen eingezogen. Darunter das trans Model Benjamin Ryan Melzer.
Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte RTL die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten mit: Moderator Mola Adebisi (48), der beim Musiksender Viva bekannt wurde, und Adelina Zilai (33) sind dabei. Ebenso das Unternehmerpaar Elisabeth Marie Hofbauer (25) und Benjamin Ryan Melzer (34). Melzer ist auch als Transgender-Model bekannt. Über die acht Promipaare berichtete am Dienstabend auch «rtl.de».
Drittes Paar im Sommerhaus: Der Schauspieler Lars Steinhöfel (35, RTL-Serie «Unter uns») und Dominik Schmitt (31). Nach RTL-Angaben ist es das erste homosexuelle Paar in dem Format. Ausserdem dabei: Schauspielerin Michelle Monballijn (42) und der Reality-TV-Star Mike Cees-Monballijn (33); die «Goodbye Deutschland»-Auswanderer Peggy Jerofke (45) und der Gastronom Stephan Jerkel (53); der Schauspieler und Theaterregisseur Roland Heitz (63) und die Schauspielerin und Musicaldarstellerin Janina Korn (37); das Reality-TV-Paar («Love Island») Samira Cilingir (24) und Yasin Cilingir (30) sowie Partyschlagersänger Almklausi (52) und seine Frau Maritta (35).
Bei dem Format geht es darum, dass die Promi-Paare miteinander leben und in Spielen gegeneinander antreten. Sie nominieren sich gegenseitig – so fliegen nach und nach Paare raus, bis am Ende ein Sieger-Duo feststeht. Wegen der Corona-Pandemie ist es das zweite Mal, dass die Staffel in Deutschland produziert wird – in einem Bauernhaus in Bocholt.
Kürzlich war bekannt geworden, dass Sat.1unter der neuen Führung bei seinen Reality-Formaten auf räumt und nun auch die Show «Promis unter Palmen» absetzt. «Sat.1 verändert sich. Das haben wir angekündigt, das tun wir. Deshalb haben wir beschlossen: Es wird keine weitere Staffel von ‚Promis unter Palmen‘ geben», kündigte der Sender aus Unterföhring bei München an.
Wir sind überzeugt: Gutes Reality-TV ist hervorragende Fernsehunterhaltung.
«Wir sind überzeugt: Gutes Reality-TV ist hervorragende Fernsehunterhaltung. Aber ‚Promis unter Palmen‘ passt nicht mehr zu uns.» Bei «Promis unter Palmen» geht es darum, dass mehr oder weniger Prominente in einer Villa in Thailand zusammen wohnen und gegeneinander antreten.
In der diesjährigen zweiten Staffel, die wegen des Todes von Teilnehmer Willi Herren nicht mehr zu Ende ausgestrahlt wurde, hatte es viel Ärger um Äusserungen von Kandidat Marcus Prinz von Anhalt gegeben. Er hatte Frauen auf ihr Aussehen reduziert und war Dragqueen Katy Bähm – alias Burak Bildik – homophob angegangen (MANNSCHAFT berichtete). Unter anderem hatte er schwule Zärtlichkeiten «eklig» genannt, schwulenfeindliche Schimpfwörter benutzt und gleichgeschlechtlichen Sex herabgewürdigt. Sat.1 distanzierte sich scharf, will ihn nie wieder auftreten lassen (MANNSCHAFT berichtete).
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