Lufthansa-Tochter gestattet Flugbegleitern Piercings und Make-up
Auch Nagellack und Tattoos
Bei United Airlines gilt es schon seit einem Jahr (MANNSCHAFT berichtete): Nun erlaubt auch Eurowings Discover ihren männlichen Mitarbeitern Tattoos, Piercings und Nagellack.
Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover gibt sich neuer Regeln, sowohl fürs Cockpit- als auch fürs Kabinenpersonal. «Wir machen da keinen Unterschied», so die Sprecherin von Eurowings Discover laut Aero Telegraph. Zungen- und Nasenpiercings sind ebenfalls erlaubt.
Schon zuvor hatte Eurowings Discover männlichen Mitarbeitenden erlaubt, sich seit diesem Sommer dezent zu schminken und Nagellack zu tragen, so die Sprecherin. Das sei sehr positiv aufgenommen worden.
Hinter den liberalen Regeln stehen Motivationsüberlegungen. «Wir sind überzeugt davon, dass das Selbstbewusstsein unserer Mitarbeitenden gestärkt wird, wenn sie gegenüber Gästen so auftreten können, wie sie sich wohlfühlen», so Eurowings Discover.
Seit drei Jahren bietet United Airlines eine weitere Geschlechtsoption über alle Buchungskanäle hinweg an. Somit gibt es die Möglichkeit, bei der Angabe des Titels Mx. auszuwählen (MANNSCHAFT berichtete).
Nagellack tragen längst auch viele Männer. Ein echter Trend? (MANNSCHAFT berichtete).
Das könnte dich auch interessieren
Schweiz
Lila. queer Festival trifft Prishtina Queer Festival
Das neunte Jahr in Folge findet das Event in Zürich in der Roten Fabrik statt.
Von Elena Löw
Buch
Religion
Widerstand gegen queere Pilgerfahrt zum Heiligen Jahr
Man wolle Konfrontationen und Streit vermeiden, aber auch nicht zu «Gläubigen zweiter Klasse» degradiert werden.
Von Newsdesk Staff
Soziale Medien
Reisen
News
Russisches Gericht straft Manga-Plattform wegen LGBTIQ-«Propaganda» ab
Eine Handvoll Comics wird als «nationales Sicherheitsrisiko» eingestuft
Von Newsdesk Staff
Buch
Comic
USA
Nach Schiesserei in Minneapolis – Massive Hetze gegen trans Community
Der Bürgermeister und Menschenrechtsorganisationen warnen vor Schuldzuweisungen. Derweil wird untersucht, ob Hass auf die katholische Kirche zur Tat geführt haben könnte.
Von Newsdesk Staff
Polizei
Bildung
Religion
News
TIN