Ja, es starten auch noch andere Serien neben «Heated Rivalry»
Was im Februar sehenswert ist
Der Februar wird heisser als erwartet. Längst steht fest: «Heated Rivalry» startet endlich auch bei uns. Eine deutschsprachige Produktion thematisiert Queerness im Profisport. Daneben dürften auch Fantasy- und Science-Fiction-Fans im Februar voll auf ihre Kosten kommen.
«The Expanse» In der langlebigen Serie «The Expanse» ist es der Menschheit gelungen, weite Teile des Sonnensystems zu bevölkern. Auf mehreren Planeten existieren Kolonien, zwischen denen mitunter politische Spannungen herrschen. Nicht zuletzt, weil mehrere von ihnen auf Ressourcen aus dem Asteroidengürtel angewiesen sind. Die Science Fiction Serie basiert auf einer gleichnamigen Buchreihe und wurde nach einer verfrühten Absetzung durch den Sender Syfy und nach heftigen Fanprotesten von Amazon übernommen, wo sie nach mittlerweile sechs Staffeln ihr Ende fand.
Nun zeigt Tele5 die Serie erstmals regulär im Free TV. Aus queerer Sicht ist die in «The Expanse» gezeigte Zukunftsvision besonders interessant, da polyamore und homosexuelle Lebensentwürfe ganz selbstverständlich und beiläufig im Alltag der Figuren vorkommen.
«The Way Home» Familiendrama trifft auf Fantasy. So lässt sich die Serie «The Way Home» in aller Kürze zusammenfassen. Der Spartensender RTL Passion zeigt ab dem 2. Februar die zweite Staffel, während zeitgleich bei RTL+ bereits die Folgen der dritten Staffel abrufbar sind. Als Kat (Chyler Leigh, «Grey’s Anatomy») nach mehreren Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, entdeckt sie, dass sich auf dem Grundstück ihrer Mutter ein magischer Brunnen befindet, der ihr Zeitreisen in die jüngere Vergangenheit ermöglicht. Auf diese Weise versucht sie das mysteriöse Verschwinden ihres Bruders zu ergründen und schafft es sich ihrer entfremdeten Mutter (Andie MacDowell) wieder anzunähern.
Die Hallmark-Serie ist ebenfalls darum bemüht, queere Figuren ganz beiläufig in die Serienhandlung einzubauen, ohne, dass es erzwungen erscheint. So geschehen mit der Einführung der nicht-binären Figur Casey Goodwin (Vaughan Murrae) in Staffel 2. Schon seit längerem öffnet sich der vor allem für seine konservativen Weihnachtsfilme bekannte Hallmark Channel einem LGBTIQ-Publikum. Unlängst wurde «The Way Home» für eine vierte und letzte Staffel verlängert.
«Salvador» Was, wenn du zufällig entdeckst, dass deine Tochter einer ultrarechten Gruppierung angehört, die rassistische und homophobe Gewalttaten verübt? Der Rettungssanitäter Salvador (Luis Tosar) fällt aus allen Wolken als er zu einer Auseinandersetzung zwischen radikalen Fußballfans gerufen wird und auf diese Weise vom Doppelleben seiner Tochter erfährt, das sich in keiner Weise mit seinen eigenen Werten und Moralvorstellungen vereinbaren lässt. Mit dem Ziel vor Augen, seine Tochter aus diesem toxischen und queerfeindlichen Umfeld zu befreien, taucht Salvador selbst immer tiefer in die Neonazi-Szene ein und sieht seine eigenen Ansichten zunehmend auf die Probe gestellt. Die spanische Produktion «Salvador» ist ab Freitag bei Netflix zu sehen.
«Heated Rivalry» Den 6. Februar solltet ihr euch ohnehin fett im Kalender markieren, denn dann startet hierzulande endlich «Heated Rivalry» beim Streaming-Anbieter HBOmax, der sein Angebot seit kurzem auch auf den deutschsprachigen Raum ausgeweitet hat. Seit das kanadische Sportdrama um eine geheime, queere Liebesaffäre zwischen zwei Hockeystars gestartet und zum absoluten Überraschungshit avanciert ist, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über die Serie berichtet wird. Über die weitere Handlung muss daher wohl kaum noch ein Wort verloren werden.
Die beiden charismatischen Hauptdarsteller Connor Storrie und Hudson Williams sind mittlerweile gern gesehene Dauergäste auf roten Teppichen oder in Talkshows und auch die der Serie zugrundeliegende Buchreihe erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Zuletzt hatte New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani die Romane als ideale Lektüre für kalte Wintertage angepriesen. Nachschub ist natürlich schon geplant. Staffel 2 von «Heated Rivalry» soll allerdings frühestens 2027 starten. Immerhin wissen wir nun auch im deutschsprachigen Raum, wo die Folgen zu sehen sein werden.
«School of Champions» Gibt es ein deutschsprachiges «Heated Rivalry» von dem wir noch nichts wussten? Zumindest ich muss zu meiner Schande gestehen, dass das Sportdrama «School of Champions» bislang an mir vorbeigegangen ist. Dabei ist die Koproduktion zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits 2023 gestartet. In der dritten Staffel, die ab dem 6. Februar in der ARD Mediathek abrufbar ist und einen Tag später im Free TV startet, steht das Coming-out eines Profi-Skifahrers (Moritz Uhl) im Zentrum. Die schwule Liebe des jungen Talents soll nun medienwirksam vermarktet werden, um Sponsoren anzulocken. Aber ist die Sportwelt tatsächlich bereit dafür?
Leistungsdruck und die Angst vor Ausgrenzung im Profisport sind somit auch weiterhin zentrale Themen der Handlung. Eine vierte Staffel mit Geschichten rund um ein Elite-Sportinternat ist bereits geplant, nachdem die Serie sich schon über viel Zuspruch freuen durfte.
People-News: Barry Manilow macht längere Bühnenpause wegen Lungenkrebs-OP. Seine Erkrankung hatte der schwule Sänger im Dezember öffentlich gemacht (MANNSCHAFT berichtete).