Mit diesem Song tritt Veronica Fusaro beim ESC in Wien an

«Alice» ist eine starke Nummer über Gewalt und Machtmissbrauch

Veronica Fusaro 6 FOTO
(Bild: SRF Nils Sandmeier)

Mit «Alice» bringt Veronica Fusaro einen modernen ESC-Beitrag auf die Bühne, der musikalische Energie mit einer klaren Botschaft verbindet.

Veronica Fusaros «Alice» lebt dabei nicht im Wunderland, sondern in einer Realität, in der Grenzüberschreitungen als Zuneigung getarnt werden. Der Alternative-Pop-Titel mit Rock-Einflüssen thematisiert Gewalt in unterschiedlichen Formen – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, etwa durch Machtmissbrauch und Kontrolle.

Die Figur Alice steht stellvertretend für Frauen, die Gewalt erfahren – auch in Formen, die nicht immer sichtbar sind. «Der Song handelt von einer Frau namens Alice, ist sogar nach ihr benannt – aber sie selbst kommt kein einziges Mal zu Wort. Sie wird komplett zum Objekt des Gegenübers», sagt Veronica Fusaro. Der Titel macht damit hörbar, wie Betroffenen ihre Stimme genommen werden kann. Musikalisch spiegelt «Alice» dieses Spannungsfeld wider: Ein walzerartiger 6/8- Rhythmus erzeugt zunächst Leichtigkeit, bevor markante Rock-Riffs die Atmosphäre verdichten. Der Song entstand in Zusammenarbeit mit der britischen Produzentin Charlie McClean, die unter anderem mit Diana Ross und Icona Pop arbeitete und für ihre Werke mehrfach ausgezeichnet wurde.

Veronica Fusaro ist eine international auftretende Künstlerin und gilt als ausgeprägte Live-Performerin. Bereits 2016 wurde sie als «SRF 3 Best Talent» ausgezeichnet. Seither spielte sie über 600 Konzerte im In- und Ausland und stand auf Bühnen renommierter Venues und Festivals wie dem Glastonbury Festival, dem Montreux Jazz Festival und dem Gurtenfestival. Zudem eröffnete sie für Mark Knopfler im Amphitheater von Nîmes und schloss das Jahr 2023 mit einer Headline-Show im «Kaufleuten», Zürich, ab. Im Jahr 2024 war sie Headlinerin der Bern Pride (MANNSCHAFT berichtete).

Schweden schickt Felicia mit Elektro-Banger «My System» nach Wien. In kaum einem anderen Land wird die Auswahl des Acts so zelebriert wie in der Abba-Nation (MANNSCHAFT berichtete).

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