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Wer werden die Queeros 2022? Auf die Plätze, fertig – Voting!

Hier sind die Nominierten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

queeros
Symbolbild: Alexander Grey, Pexels

Es geht los: Zahlreiche Projekte und Aktivist*innen wurden nominiert – mal im Bereich Hilfe für LGBTIQ-Geflüchtete, für junge ebenso wie für ältere Queers oder mal für bisexuelle und nicht-binäre Sichtbarkeit. Jetzt beginnt das Voting.

Bis zum 31. Dezember 2022 kannst du abstimmen für einen Verein, eine Organisation oder Ehrenamtler*innen, die Queero des Jahres werden sollen. Wir würdigen je eine*n Gewinner*in aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zur Stimmabgabe bitte ans Ende des Artikels scrollen!

> DEUTSCHLAND


Rat & Tat Zentrum für queeres Leben
«Meine Partnerin Hannah ist seit Sommer dieses Jahres im Vorstand des Vereins. Im Sommer diesen Jahres hatten wir zudem 40-jähriges Vereinsjubiläum. Neben dem ehrenamtlich betriebenen Bar- und Café Kweer bietet der Verein vielen Gruppen in der Community Heimat und (Schutz-) Räume zum Treffen und für den Austausch.

Rat & Tat Bremen
Rat & Tat Bremen (Bild: zvg)

Hannah und ich bieten ehrenamtlich seit Oktober 2021 einmal im Monat sonntags das sogenannte Frühstück der Vielfalt an, aber es gibt auch viele andere Aktionen wie Bar- und Quizabende und so weiter. Es gibt auch eine hauptamtliche Beratungsstelle. Sieben Mitarbeiter*innen bilden das Beratungsteam inklusive einer neu geschaffenen Stelle zu queerer Bildung. Die Mitarbeiter:innen beraten queere geflüchtete Menschen, helfen bei Fragen rund um Regenbogenfamilien, aber auch Infos und Beratung zu STIs, ganz aktuell zu Affenpocken z.B. und viele weitere Themen werden durch die Berater*innen abgedeckt.»

Mehr: ratundtat-bremen.de/


Nominiert von: Judith Seidel

VelsPol-Fachgruppe Trans*
«Die Gruppe von engagierten trans Polizeibediensteten erreichten eine bundesweite Änderung der polizeilichen Einstellungskriterien gem. PDV 300 (gültig für alle 19 Polizeibehörden) wodurch seit Anfang 2021 der pauschale Ausschluss von trans und inter Berufsinteressierten durch die Polizeiärztlichen Dienste nicht mehr gerechtfertigt werden kann und bereits die ersten geouteten trans Personen zur Ausbildung für den Polizeivollzugsdienst zugelassen wurden.

Velspol
Foto: zvg

Die Fachgruppe sorgte zudem mit einer Gesetzesvorlage, für Ergänzungen von Formvorschriften in polizeilichen Rechtsgrundlagen zur Durchsuchung von Personen, welche der Polizei Handlungsalternativen zur Wahrung der Würde von trans und inter Personen bei Durchsuchungen bieten. Sie e informiert trans und inter Menschen bei Diskriminierungserfahrung kostenfrei, hält u.a. Fortbildungsvorträge zum Thema Hasskriminalität und Asylrecht bei Polizeikonferenzen und steht den polizeilich beauftragen Ansprechpersonen (AP LGBTI/ AgL) beratend zur Seite. Das Engagement der VelsPol Fachgruppe Trans* trägt nachhaltig zum Abbau von polizeilicher Diskriminierung von trans und inter Personen bei.»

Mehr auf Facebook

Nominiert von: Laura Baritsch

Make your town queer
«Ich nominiere unseren Verein makeyourtownqueer ev, für den CSD Erlangen und das queere Leben in unserer Stadt. Ich bin selbst erst kurz Mitglied, aber was die Mitarbeitenden dort auf die Beine stellen, sucht seinesgleichen.

Wir organisieren den CSD Erlangen mit umfangreicher Prideweek, haben eine queere Jugendgruppe ins Leben gerufen, die eng mit queeren Organisationen bei Siemens, der Uni FAU und der Stadt zusammenarbeiten und möchten ebenso zeigen, wie bunt Erlangen ist, man sich nicht verstecken muss und dadurch das queere Leben sicherer wird.»

Mehr: www.makeyourtownqueer.de

Nominiert von: Frank Mann

Malte C.
«Malte C. bewies beim diesjährigen CSD in Münster Zivilcourage, als er Frauen vor homofeindlichen Beleidigungen durch einen Mann schützen wollte. Doch dieser Mann griff Malte C. für seinen Schlichtungsversuch brutal an: Der 25-Jährige starb wenig später an den Folgen des Angriffs im Krankenhaus (MANNSCHAFT berichtete).

Für seinen Mut und seine Zivilcourage musste Malte mit seinem Leben bezahlen. Darum schlagen wir ihn posthum als Queero 2022 vor.»

Nominiert von: MANNSCHAFT-Redaktion

Marcel Kahl
«Ich, Marcel Kahl aus Kaufungen bei Kassel, bin Teil unserer Regenbogenfamilie, bestehend aus uns zwei Papas und unseren Zwillingssöhnen (7,5 Jahre) Durch unsere Regenbogenfamilien-Konstellation ist das Thema #vielfaltinkinderbüchern zu meiner absoluten Passion geworden. Dieses habt ihr meinem Instagram-Account Regenbogenpapi vielleicht schon entnehmen können.

Marcel Kahl
Foto: Marcel Kahl

Durch unsere Zwillingsjungs habe ich meine Liebe zu Kinderbüchern entdeckt und durch ihre kreativen Geschichten und interessanten Fragen entstehen immer wieder neue Ideen. 2020 konnte ich aus Spendengeldern als damaliger Kita-Gesamtelternbeirat sieben öffentliche Kitas, acht Kindergärten und zwei Grundschulen mit jeweils neun Vielfalts-Kinderbüchern ausstatten. 2021 wurde ich von der Kasseler Initiative Offen für Vielfalt für mein Engagement als Vielfalts-Verstärker ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld konnte ich mein Projekt fortführen und über 70 Vielfalts-Kinderbuch-Pakete schnüren und in verschiedenste Einrichtungen bringen.»

Nominiert von: Marcel Kahl

Jürgen Wenke
«Jürgen Wenke aus Bochum setzt sich seit Mitte der 70er Jahre furchtlos und unerschrocken für die Rechte schwuler Männer ein. Er war und ist schon immer der Meinung, nicht sein Schwulsein ist das Problem, sondern die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft hat und ist ein Problem. Heute ist diese Position gängiges identitätspolitisches Empowerment. Er hat gemeinsam mit Mitstreitern verbotene Infostände in der Bochumer Innenstadt gemacht und ein Beratungstelefon für schwule Männer eingerichtet. Hieran hat sich die Gründung der Rosa Strippe angeschlossen, eine schwul-lesbische, heute queere Beratungsstelle. Jürgen hat die Rosa Strippe als Geschäftsführer bis 2010 geleitet und zu einer der grössten in Deutschland aufgebaut.

Jürgen Wenke
Jürgen Wenke (links) mit Günter Demnig (Foto: zvg)

Seit ca. 20 Jahren recherchiert Jürgen Stolpersteine für vom Nationalsozialismus verfolgte schwule Männer (MANNSCHAFT+). Bei jeder Recherche setzt er sich der Gefahr einer Traumatisierung aus. Es gibt keine Triggerwarnung vor Beginn des Lesens einer Akte. Wie gesagt – Jürgen ist furchtlos und unerschrocken. Das es ihm hierbei um die schwulen Männer und deren Schicksale und so um die schwule Sache als solche und nicht um persönliche Reputation geht, spiegelt sich im Aufbau der Homepage www.stolpersteine-homosexuelle.de wieder.»

Nominiert von: Sabine Olier und Kalle Wilhelmi

Liebe kennt keine Pause
«Kurz zusammengefasst sind wir eine Mannschaft aus ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, welche zum weltgrössten Sportereignis (der FIFA-Fussballweltmeisterschaft) mit dem weltgrössten Sportverband (Deutscher Fussballbund) im Austausch zur Verbesserung der Menschenrechtssituation im Speziellen für die LGBT+Community in Katar sind. Hierzu haben wir prominente Unterstützer*innen (u.a. Bundeskanzler Olaf Scholz) und 37’000 Unterschriften, welche wir unter anderem durch öffentliches (z.B. durch eigenen CSD-Truck, buntes Fussballturnier mit Dragqueen-Team) und medienwirksames (u.a. durch Euch sowie bestehende und baldige Dokumentationen) Auftreten, für uns gewinnen können.

Benjamin Näßler
Der ehemalige Mr. Gay Germany: Benjamin Näßler (Foto: Instagram / @3ensta)

Vor kurzem waren wir auch auf höchster politischer Ebene gemeinsam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser Teil der offiziellen Delegation auf ihrem Staatsbesuch in Katar.» (MANNSCHAFT berichtete)

Nominiert von: Benjamin Näßler

360 Baleado
«Mein Mann Will Saunders und ich haben dieses Jahr super hart (und für eine verschwindend geringe Aufwandsentschädigung) gearbeitet, um das erste und einzige Festival für Performance, Musik, Kunst und Film von trans und nicht-binären Künstler*innen auf die Beine zu stellen: #360baleado Bonanza 2022

Wir haben es mit diesem Festival geschafft, erstmalig in Deutschland ausschliesslich trans und nicht-binären Künstler*innen ein eigenes Festival zu organisieren. Ein explizit trans-sensibles Angebot, das sogar trans Menschen als zentrale Zielgruppe adressiert, öffnet trans Menschen einen Raum, in dem sie an einem kulturellen Angebot teilhaben und stärkende Erfahrungen machen können, die ihnen möglicherweise die Teilnahme an weiteren Angeboten erleichtern. Seit 2018 setzt sich das Projekt für Empowerment und Sichtbarmachung von trans und nicht-binären Menschen ein.»

Mehr: www.360baleado.net

Nominiert von: Hans Diernberger & Will Saunders

Bi+Pride
«Unser Bi+Pride Orgateam setzt sich seit 2021 für bi+sexuelle Sichtbarkeit ein: Mit jährlich bundesweiten Flaggenhissungen, inklusiv sowie intersektional geplanten Workshops und einer abschliessenden Demonstration rund um den Bi Visibility Day (23. September) in Hamburg setzen wir uns für sichtbare Vielfalt bi+sexueller L(i)ebensweisen ein. Unter Bi+ verstehen wir die Community von Menschen, die sich romantisch und/oder sexuell zu mehr als einem Geschlecht hingezogen fühlen können und sprechen uns dabei gegen die Binarität von Geschlecht aus.

Bi+ pride
Foto: zvg

Unsere Forderungen umfassen u.a. die Benennung, Berücksichtigung und Beteiligung von B+ in LGBTIQA+ Initiativen, mehr Aufklärung zu geschlechltlicher und sexueller Vielfalt inklusive Bi+ in Schulen, Asylrecht auch für bi+sexuelle Menschen, Ergänzung von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung im GG Artikel 3, sowie die finanzielle Förderung bi+sexueller Sichtbarkeitskampagnen. Gefördert wird unser Engagement von der Hamburger Gleichstellungsbehörde, Echte Vielfalt Schleswig-Holstein, und Organisationen wie z. B. dem BiNe e. V., IWWIT, dem LSVD und Hamburg Pride.»

www.bipride.de

Nominiert von: bipluspride


> Österreich

Candy Licious
«Als Dragqueen setzt sie sich für die queere Community ein. Sie unterstützt, hilft und kämpft für unsere Rechte! Sie ist keine typische Dragqueen, die unnahbar ist bzw. sich gibt, sondern ein Mensch, an den man*frau sich jederzeit wenden kann, egal in welchen Belangen, egal wann, egal wo.

candy licious
Foto: zvg

Zusätzlich ist sie seit vielen Jahren auch als Ehrenamtliche*r für die Aids Hilfe Wien tätig – eine wichtige Tätigkeit in der queeren Community. Von ihren restlichen Vernetzungen und Kooperationen und Tätigkeiten bei und mit anderen Vereinen ganz zu schweigen. Für mich ist sie eine Person, die mir ans Herz gewachsen ist und nicht missen möchte.»

Mehr auf Instagram

Nominiert von: Tom Baumgartner

Queer Base
«Die Queer Base unterstützt zuerst als Freiwilligenorganisation (2014-2015) und seit 2016 professionell LGBTIQ Geflüchtete, die nach Österreich geflohen sind.

Queer Base
Foto: zvg

Wir organisieren sichere, spezifische Unterbringung (derzeit ca 70 Plätze in Wien), Sozial- und Coming Out Beratung, eine kostenlose Rechtsberatung von Anfang an und zahlreiche Schulungen für Menschen, die im Asylbereich arbeiten (Sozialarbeiter:innen bis Richter:innen ist alles dabei).
Wir glauben an die Kraft der Community, an das Gemeinsame überwinden von Stigma und Scham, an strukturelle Veränderung, die durch politische Organisierung möglich ist. Weil wir uns nicht an den Normalzustand von menschenfeindlicher Politik gewöhnen wollen.»

Nominiert von: Marty Huber

Brigitte Zika-Holoubek
«Brigitte hat, zusammen mit Friedl Nussbaumer, 1992 das «Names Project Vienna» nach amerikanischem Vorbild gegründet um gegen das Vergessen der, an AIDS verstorbenen, Männer, Frauen und Kinder anzukämpfen. Zudem hat sie, eigenständig und ehrenamtlich, viele Menschen im Zeitraum von ca. vier Jahren, in den AIDS-Tod begleitet. Unter diesen Personen waren viele Freund*innen von Brigitte und auch zahlreiche Aktivist*innen der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, wie z.B. der Mitbegründer der HOSI Wien, Reinhardt Brandstätter (gest. 1992).

Brigitte Zika-Holoubek
(Foto: Friedrich Jansenberger)

Um den, an AIDS sterbenden, Menschen einen möglichst würdevollen Tod zu ermöglichen, hat Brigitte einige Dinge, wie ein zeitlich uneingeschränktes Besuchsrecht für Freund*innen und Familie oder das Recht, dass Partner*innen im Zimmer der betroffenen Person übernachten können, erbettelt, erbeten und erkämpft. Im Laufe der Jahre hat Brigitte viele Schulen besucht um aufzuklären, Stigmata abzubauen und die Schüler*innen zu informieren.»

Mehr: www.namesproject.at

Nominiert von: Michael Redlich


> SCHWEIZ

Sigmond Richli und Dani Pini (TGNS)

TGNS
Logo: zvg

«Durchs Sigis und Danis unermüdlichen und unentgeltlichen Einsatz bleibt der TGNS als Verein bestehen. Ohne ihren Einsatz gebe es weder eine Kommunikation noch eine Organisation und sie haben alles selbstlos übernommen, als die TGNS von jetzt auf gleich ohne Verantwortliche da stand.»

Nominiert von: Anna Koos

Du bist du
«Du-bist-du setzt sich seit über 10 Jahren für die physische und psychische Gesundheit von jungen queeren Menschen in der ganzen Deutschschweiz ein. du-bist-du ist DIE Anlaufstelle für alle Fragen rund um romantische/sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität und basiert auf dem Peer-to-Peer Ansatz.

Du bist du
Logo: zvg

Nebst der Peer-Beratung, Wissensvermittlung und Workshops für Fachpersonen, welche mit jungen Menschen arbeiten, sensibilisiert du-bist-du junge Menschen in heteronormativen Jugendtreffs und Events. Mit eigenen Kampagnen und spezifischen Programmen werden Vorurteile und Diskriminierung gegenüber queeren Menschen abgebaut. Zusätzlich zu Fachpersonen der Sozialen Arbeit und Psychologie, engagieren sich rund 70 junge queere Volunteers in den Bereichen. du-bist-du ermöglicht Partizipation von jungen Menschen auf diversen Ebenen.»

Du-bist-du.ch

Nominiert von: Sandra Schäfer

Swiss Queer Wedding Association
«Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, LGBTQ+ Paaren eine positive und unterstützende Erfahrung bei der Planung ihrer Hochzeit zu ermöglichen. Wir tun dies, indem wir eine Schweizer Plattform von HochzeitsexpertInnen aufbauen, die sensibel, geschult und bereit sind, alle Paare zu unterstützen. Unsere wichtigstens Beweggründe zur Gründung der Swiss Queer Wedding Association kamen leider durch negative Erfahrungen zustande. Nach einigen unschönen Erfahrungen mit Dienstleistenden aus der Schweizer Hochzeitsbranche, die klar und deutlich ihre Ablehnung gegenüber queeren Paaren gezeigt haben, stand für uns fest: Hier muss sich etwas ändern.

Swiss Queer Wedding Association
Felix Fay (links) und Michael Zangger. (Foto: Maxwell Art Photography)

Nach unserem Kick Off Event im The Dolder Grand in Zürich im Mai 2022 hatten wir einen regelrechten Ansturm an Mitgliedschaftsanfragen. Wir sind momentan bei über 50 Firmen, die sich im Aufnahmeprozess befinden und sind stolz, bereits einige Firmen als offizielle Mitglieder zertifiziert zu haben. Beim diesjährigen Swiss Wedding Award haben wir den Innovationspreis gewonnen.»

sqwa.ch

Nominiert von: Felix & Michi

Schwul60plusminus
«Vor 50 Jahren erwachte auch in der Schweiz die Schwulenemanzipation und in verschiedenen Städten wurden Homosexuelle Arbeitsgruppen gegründet. Heute sind die Schwulen von damals 70 und älter und machen sich Gedanken über das Älterwerden. Und viele Schwule dieser Generation fürchten sich vor Einsamkeit und davor, in Wohn- und Pflegeeinrichtungen ausgegrenzt und benachteiligt zu werden.

60 Schwul plus minus
Foto: adpic.de

Wer sein Leben lang offen schwul gelebt hat, und sich diese Freiheit hart erkämpft hat, will sich im Alter nicht wieder verstecken müssen. Und da setzt die im September 2019 gegründete Arbeitsgruppe Schwul60plusminus des Berner Vereins hab queer bern an. Dabei liegen die Schwerpunkte bei Vernetzung», Anteilnahme», Unterstützung, Selbsthilfe und Geselligkeit. Denn gerade ältere Menschen suchen häufig einen Ort, wo sie Zugehörigkeit erfahren, Gleichgesinnte kennenlernen, gemeinsam etwas unternehmen und Impulse zur Gestaltung ihrer Freizeit finden.»

Schwul60plusminus

Nominiert von: Daniel R. Frey

Queer Officers
«Die Queer Officers sind der Verein für die queeren Angehörigen der Schweizer Armee. Sie vernetzen, unterstützen und fördern die allseitige Akzeptanz, damit die Vielfalt und ein respektvoller Umgang in der Armee gelebt werden. Seit 2005 engagieren sich die Queer Officers dafür, dass Diversität in Uniform immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird. In der Schweiz herrscht die Militärdienstpflicht. Wer also nicht auswählen kann, ob er einer Organisation angehört, hat ein besonders starkes Anrecht darauf, in dieser Organisation in allen Facetten der Persönlichkeit akzeptiert zu werden.

Queer Officers
Foto: zvg

Der Verein führt zudem Ausbildungs- und Sensibilisierungs-Kampagnen zum Beispiel in Kaderschulen durch. Obwohl zu Beginn nur Offiziere zugelassen waren, sind seit einigen Jahren alle aktiven und ehemaligen queeren Armeeangehörigen (unabhängig ihres militärischen Grads) als Mitglieder willkommen. Die Queer Officers entwickeln sich also weiter, genau wie die Gesellschaft und die Armee.»

Nominiert von Beat Steinmann

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