in ,

Umfrage der Woche: Was siehst du auf diesem Bild?

Dürfen Kirchen die Regenbogenflagge hissen?

LGBTIQ
Foto: Twitter/Dirk Behrendt

In dieser Woche wollen wir von dir wissen, ob es okay ist, wenn Kirchen die Regenbogenfahne hissen.

Nach dem Proteststurm gegen das Segnungsverbot des Vatikan für homosexuelle Paare im vergangenen Jahr (MANNSCHAFT berichtete) bezogen viele Kirchen klar Stellung, etwa in Österreich. Im Bundesland Vorarlberg hissten viele Kirchen Regenbogenfahnen, um ihren Unmut gegenüber dem Vatikan zu zeigen. Doch einige der Fahnen wurden mutwillig zerstört (MANNSCHAFT berichtete).

Am Wochenende hat sich nun der ehemalige Berliner Senator für Justiz und Antidiskriminierung zu Wort gemeldet. Dirk Behrendt (Grüne) erklärte via Twitter: «Das ist kulturelle Aneignung unserer Symbole. Aber immerhin besser als die 2000 Jahre Verfolgung und Ausgrenzung von LGBTIQ vorher.»

Als kulturelle Aneignung kritisierte man bisher in besonders woken Kreisen vor allem, wenn weisse Personen Dreadlocks trugen oder auch das Praktizieren von Yoga in den USA oder Europa: Es sei geklaut und den westlichen Bedürfnissen angepasst worden und habe sich so zum Milliarden-Geschäft entwickelt.


Der Tweet des Ex-Senators wirft viele grosse Fragen auf – etwa: Wem gehört eigentlich die Regenbogenflagge? Wir wollen aber bezogen auf die Kirche(n) von dir wissen: Was siehst du, wenn eine Kirche die Regenbogenflagge hisst?

Umfrage: Was siehst du, wenn eine Kirche die Regenbogenflagge hisst?

Übrigens: Die erste Regenbogenfahne bestand aus acht Farben und wurde von Gilbert Baker von Hand gefärbt. Der LGBTIQ-Aktivist wies jeder Farbe eine bestimmte Bedeutung zu (MANNSCHAFT berichtete)


trans

Zurich Pride bindet die Community bei Motto-Neufindung ein

Kirche

Missbrauch in Polen: Bistum behauptet, Opfer (12) habe «Genuss» empfunden