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Schwedens neustes Poptalent heisst LOVA

Im neuen Song «Dance for the Hell of it» traut sich ein Mädchen endlich, sich selbst zu sein

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Zwei Schülerinnen finden sich an einem Abschlussball und feiern ihre Begegnung mit einem Kuss. Im Musikvideo zu «Dance for the Hell of it» will die schwedische Sängerin LOVA anderen Mut machen, zu sich selbst zu stehen.

2018 wurde LOVA zum heissesten neuen Musikexport Schwedens gekürt, am 22. Januar veröffentlichte die Sängerin ihr Debütalbum «Grown-ish». Wie der Titel suggeriert, setzt sich die 22-jährige mit dem Erwachsenwerden auseinander.

Dazu gehört gemäss Alvilde, wie LOVA bürgerlich heisst, auch die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Im Musikvideo zu «Dance for the Hell of it» lassen zwei Schülerinnen am Abschlussball ihren Gefühlen freien Lauf und finden so zueinander

Über «Grown-ish» sagt LOVA gemäss einer Medienmitteilung: «Zum ersten Mal habe ich für mich selbst geschrieben. Ich habe mich gefragt: ‹Was machen die Leute durch?›Ich wollte, dass es wie ein Tagebuch ist und sehr persönlich. Es war therapeutisch für mich und der Titel spiegelt die Situation wider, in der ich mich in meinem Leben befinde. Es ist eine Möglichkeit jede Seite von mir zu zeigen. Alle Songs bilden die Geschichte, aber das Album ist auch das, was die Songs ausmacht. Ich freue mich darauf in zehn Jahren darauf zurückgreifen zu können und in Erinnerungen zu schwelgen, wie ich mich in dieser Zeit gefühlt habe.»


Queere Kämpfernaturen gibt es auch im Musikvideo zu «I’m Ready» von Sam Smith und Demi Lovato zu bestaunen (MANNSCHAFT berichtete). In Drag misst sich Smith mit anderen Dragqueens auf der 100-Meter-Laufbahn. (Fans von «Ru Paul’s Drag Race» werden unter den Läuferinnen die Kandidatinnen Valentina und Gigi Goode erkennen.)


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