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Pass die HIV-Therapie deinem Leben an – nicht umgekehrt!

Die HIV-Therapie lässt sich individuell gestalten.

Bild: Adobe

Für Menschen mit HIV ist das Risiko für Nebenwirkungen heute dank moderner Therapien gesunken, kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Ein regelmässiger Austausch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt hilft dir dabei, deine Lebensqualität zu verbessern.

Filme und Serien über HIV und Aids deuten darauf hin, dass eine HIV-Therapie aus Bechern voller farbiger Tabletten besteht, die es mehrmals täglich zu schlucken gilt – oft mit unangenehmen Nebenwirkungen. Das entspricht oft nicht mehr der Realität.

Früher war eine Vielzahl verschiedener Tabletten nötig, um die Virenlast im Körper so gut wie möglich zu unterdrücken. Medizinische Fortschritte und die Entwicklung effektiverer Wirkstoffe haben es möglich gemacht, dass die HIV-Therapie häufig nur aus einer Tablette am Tag besteht. Schlägt die Behandlung an, so ist HIV im Blut nicht mehr nachweisbar. Dank moderner Therapien haben Menschen mit HIV heute eine ähnliche Lebenserwartung wie Menschen ohne HIV1.

Was heute aber unverändert bleibt: Eine HIV-Diagnose ist weiterhin eine einschneidende Erfahrung. Bei vielen Menschen führt sie zu einer bewussteren Auseinandersetzung mit ihrer Gesundheit und ihrem Alltag.

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Mit einer erfolgreichen HIV-Therapie muss das Bewusstsein für das eigene Wohlbefinden jedoch nicht aufhören. Die folgenden Fragen können dir dabei helfen: Welches Medikament nehme ich überhaupt? Haben sich meine Lebensumstände geändert? Welche anderen Optionen habe ich? Wie Menschen auf eine Behandlung reagieren, ist höchst individuell, und das Risiko für Nebenwirkungen bleibt trotz modernster Wirkstoffe vorhanden. Im Rahmen der «Positive Perspektiven 2»-Studie gaben 35% der Teilnehmer*innen an, dass sie Nebenwirkungen in ihrer aktuellen Therapie spüren2. Die Studie befragte 2389 HIV-positive Menschen in 25 Ländern und untersuchte, wie HIV ihr Leben und die Wahrnehmung der eigenen Gesundheit beeinflusst3.

Sollten dich die Nebenwirkungen in deinem Alltag und in deiner Lebensqualität einschränken, musst du das nicht einfach hinnehmen. Wichtig ist, dass du auf deinen Körper hörst und das Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt suchst.

Die heutzutage in der HIV-Therapie eingesetzte Tablette besteht üblicherweise aus bis zu vier unterschiedlichen Wirkstoffen, die – untereinander kombiniert – die Vermehrung des Virus an verschiedenen Punkten verhindert. Gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt kannst du die für dich am besten geeignete Therapie finden und dafür sorgen, dass dein Wohlbefinden dabei so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. So wird HIV zu einem kleineren Teil deines Alltags.


Bild: ViiV Healthcare (zVg)

ViiV Healthcare

ViiV Healthcare fokussiert sich auf die Erforschung neuer Medikamente, um die Behandlungsergebnisse für Menschen mit HIV zu verbessern. Damit erreichen wir ein besseres Verständnis für die Krankheit und wie sie verhindert und therapiert werden kann.
Wir stärken das Bewusstsein von Menschen mit HIV für ihre Gesundheit und setzen uns dafür ein, dass Vorurteile über HIV abgebaut werden.
viivhealthcare.com


1 Antiretroviral Therapy Cohort Collaboration. Survival of HIV-positive patients starting antiretroviral therapy between 1996 and 2013: a collaborative analysis of cohort studies. Lancet HIV 2017; 4: e349–356.

2 Wigger A, Berkowitsch B, Appiah A, Allmann R, Stubbs A, de los Rios P, Okoli C. Influences on treatment priorities among PLHIV – The link between specific treatment challenges and importance of various treatment goals; Poster 46763 presented at the Deutsch-Österreichischer Aids-Kongress, March 25–27, 2021.

3 Okoli C, de los Rios P, Eremin A, et al. Relationship Between Polypharmacy and Quality of Life Among People in 24 Countries Living With HIV. Prev Chronic Dis. 2020;17:E22. doi: 10.5888/pcd17.190359.

NP-CH-HVU-WCNT-220001/03.22

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