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Homofeindlicher Angriff in München – zwei Männer verletzt

Es passierte schon Mitte September

homofeindlicher Angriff
Symbolbild: Münchner U-Bahn (Foto: Pixabay)

Die Polizei in München berichtete am Donnerstag von einem homofeindlichen Angriff, bei dem zwei Männer leicht verletzt wurden. Die Tat liegt bereits einen Monat zurück.

Am Donnerstag, 17. September, gegen 23.30 Uhr fuhren zwei Männer aus München gemeinsam mit der U-Bahn vom Marienplatz aus kommend Richtung Goetheplatz. Die beiden sind laut Polizei verpartnert und etwa 30 Jahre alt.

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Nach derzeitigem Ermittlungsstand beleidigte ein 21-jähriger Mann aus München das Paar auf homophobe Art und Weise. Es kam im weiteren Verlauf der Fahrt zu weiteren verbalen Streitigkeiten untereinander. An der U-Bahnhaltestelle Goetheplatz stiegen alle Beteiligten aus. Dort ging die Auseinandersetzung weiter, und es kam schliesslich zu Tätlichkeiten zwischen dem 21-Jährigen und einem der beiden Männer. Sein Partner verständigte daraufhin die Polizei.

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Alle Personen konnten noch vor Ort angetroffen werden. Durch die körperliche Auseinandersetzung wurden der 21-Jährige und der andere leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst behandelt.

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Nach Beendigung der Anzeigenaufnahme vor Ort wurden alle drei Beteiligten wieder entlassen. Der 21-Jährige wurde wegen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Der andere wurde ebenfalls wegen einer Körperverletzung angezeigt.

Die Ermittlungen zum Fall führt das Kommissariat 44.

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Hassverbrechen gegen LGBTIQ in München und in ganz Bayern sind präsenter denn je, wie die Schlagzeilen des letzten Jahres gezeigt haben. Seit Anfang des Jahres bietet das Sub Online- und Telefonberatung für schwule, bisexuelle und queere Männer, die Opfer von Gewalt wurden an (MANNSCHAFT berichtete).

In der Münchner U-Bahn wurde im Herbst 2018 ein 21-jähriger bisexueller Mann beleidigt und geschlagen. Später beklagte er die mangelnde Zivilcourage der anderen Fahrgäste (MANNSCHAFT berichtete).

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