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Cynthia Nixon spielt in «Ratched» queere Politikerin

Die Serie ist ein Prequel von «Einer flog über das Kuckucksnest»

Ratched
Bild: Netflix

Cynthia Nixon, bekannt als Miranda Hobbes von «Sex and The City», spielt in der Prequel «Ratched» Gwendolyn Briggs, Pressesekretärin und Wahlkampfmanagerin von Gouverneur Willburn und Mildred Ratched’s Liebschaft.

Die TV-Serie «Ratched» von Ryan Murphy ist ein Prequel zu «Einer flog über das Kuckucksnest», dem Kinoerfolg aus 1975 Jahren mit Jack Nicholson in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. In den Hauptrollen der Serie spielen unter anderem Cynthia Nixon, Sarah Paulson (Mildred Ratched), Finn Wittrock und Sharon Stone.

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Für die Netflix-Serie kehrt die engagierte Demokratin Cynthia Nixon zurück zur Schauspielerei, nachdem sie 2018 für das Amt der Gouverneurin von New York kandidierte (MANNSCHAFT berichtete). Der amtierende Gouverneur, Andrew Cuomo, war bereits ein erfahrener Politiker mit zwei Amtszeiten und einem grossen Netzwerk. Es war ein harter Kampf, den die Schauspielerin verlor.

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Ihre Rolle der Gwendolyn Briggs scheint sie nicht zufällig erhalten zu haben. Die biografischen Parallelen sind nicht zu übersehen. Gwendolyn ist zwar intelligent und talentiert, wird aber beruflich aufgrund ihres Geschlechts ausgebremst. Wir schreiben das Jahr 1947, Gwendolyns frauenfeindlicher Boss hält ihren Lebensunterhalt in seiner Hand und hat nicht vor, sie in absehbarer Zeit gehen zu lassen.

Nixon denk nicht, dass sie diese Rolle zufällig erhalten hat. «Ryan Murphy muss sie entweder im Hinblick auf mich geschrieben haben, oder, nachdem er sie geschrieben hatte, erinnerte sie ihn an mich», denkt sie. «Vielleicht fing er an, diese queere, politische Frauengestalt zu schreiben, und dachte an mich, ich bin mir nicht sicher», sagt sie gegenüber Pink News.

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Wie Nixon ist Gwendolyn eine queere Frau. Sie führt eine Vernunftehe, geniesst aber die Wochenenden in einer versteckten, saphirischen Enklave. Und als ihr eine rätselhafte Krankenschwester namens Mildred Ratched über den Weg läuft, ist sie völlig fasziniert.

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Von 1988 bis 2003 mit einem Englischlehrer und Fotografen liiert, mit dem sie zwei Kinder hat. Seit 2004 lebt Nixon in einer Beziehung mit der Bildungsaktivistin Christine Marinoni die sie 2012 heiratete.

«Es gab keinen inneren Kampf, es gab auch keine Bemühungen, etwas zu unterdrücken. Ich habe einfach diese Frau getroffen und mich in sie verliebt.» Dennoch sei sie vom Medienrummel, den diese Beziehung ausgelöst habe, sehr überrascht gewesen. Seit 2012 identifiziert sie sich als bisexuell.

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«Ratched» ist eine Dramaserie, die die Herkunftsgeschichte der Asylkrankenschwester Mildred Ratched aus «Einer flog über das Kuckucksnest» erzählt. 1947 kommt Mildred nach Nordkalifornien, um Arbeit in einem führenden psychiatrischen Krankenhaus zu suchen, wo neue und beunruhigende Experimente mit dem menschlichen Geist begonnen haben. Mildred ist aufgeschlossen gegenüber diesen Experimenten und im Verlauf der Serie wird sie zur kalten und tyrannischen Frau, wie sie in «Einer flog über das Kuckucksnest» dargestellt wird.

Die ersten acht Folgen der ersten Staffel sind seit 18. September auf Netflix verfügbar.

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