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Deutsche Bahn startet Pride-Kampagne für Vielfalt

Vielfalt ist Teil der «Starken Schiene», sagt DB-Chef Richard Lutz

Deutsche Bahn
So wirbt die Deutsche Bahn um queere Kundschaft (Foto: DB AG)

Es gibt bundesweite Massnahmen für Vielfalt und Toleranz. Ein IC fährt als Pride Ride Lok durch Deutschland, und es werden Regenbogenflaggen an 63 Bahnhöfen und DB-Gebäuden gehisst.

Die Deutsche Bahn (DB) setzt auch in diesem Jahr ein klares Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz. Mit einer Kampagne zum Start der eigentlichen Christopher-Street-Day-Saison unterstützt die DB die LGBTIQ-Bewegung. «Die DB setzt sich für eine bunte und offene Gesellschaft ein. Diese Vielfalt leben wir innerhalb der Deutschen Bahn und setzen mit zahlreichen Massnahmen immer wieder ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander», so DB-Chef Richard Lutz.

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Die Pride-Ride-Lok (Foto: DB)

Die Deutsche Bahn hat die Lok eines ihrer Intercity-Züge in den Farben des Regenbogens beklebt. Die Lok ist unter dem Motto «Take a Pride Ride on the Railbow» in ganz Deutschland unterwegs. Die Initiative ist zusammen mit dem konzernweiten LGBTIQ*-Netzwerk «railbow» entstanden. In diesem setzen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Förderung gegenseitigen Respekts ein. «Es ist uns wichtig, klar Haltung zu beziehen und uns für Offenheit und Akzeptanz einzusetzen», sagt Richard Lutz, der 2019 die Schirmherrschaft von «railbow» übernommen hat.

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Teil der Pride-Ride-Kampagne ist auch der Film «Wir fühlen mit Euch – Pride Ride bei der Deutschen Bahn», der hier abrufbar ist. Mit diesem Film signalisiert die DB unter anderem ihre Unterstützung für die LGBTIQ-Bewegung, da viele Paraden rund um den Christopher-Street-Day nicht stattfinden können.

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2019 hatte die DB nach eigenen Angaben für die Christopher Street Day Paraden neben Berlin jeweils einen weiteren Truck in Frankfurt, Hamburg und München gestellt. In diesem Jahr werden bundesweit an 63 Bahnhöfen und DB-Bürogebäuden Regenbogenflaggen gehisst. Sie weht unter anderem am Berliner Hauptbahnhof.

«Mit Massnahmen wie diesen und vielen weiteren Aktionen betont die DB fortlaufend die Vielfalt an sexuellen Orientierungen und Identitäten im Konzern. Diese Offenheit für unterschiedliche Lebensentwürfe ist eine entscheidende Stärke der Deutschen Bahn», sagt Personalvorstand Martin Seiler. Vor vier Jahren gab es schon mal einen Werbespot der Deutschen Bahn mit einem schwulen Fussballer (MANNSCHAFT berichtete).

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Im Herbst werde es wieder eine konzernweite Woche der Vielfalt geben. Schon 2019 widmete die DB der Vielfalt ihrer Mitarbeitenden eine ganze Aktionswoche. «Vielfalt ist Teil unserer Identität und daher auch fest in unserer Konzernstrategie ‚Starke Schiene‘ verankert», so der Vorstandsvorsitzende Lutz.

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Kürzlich hatte sich die DB u. a. neben IKEA und Otto der Forderung angeschlossen, die Diskriminierung schwuler, bisexueller und trans Männer bei der Blutspende zu beenden (MANNSCHAFT berichtete).

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