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Mann erwartet sein Date – von Trio beraubt und verletzt

Der 34-Jährige wurde mit einem Messer angegriffen

Dating-App
Foto: Pixabay

Am Sonntagabend sollen drei Unbekannte einen Mann in seiner Wohnung in Berlin-Wedding beraubt haben. Ausserdem sucht die Polizei nach einem Mann, der junge Männer genötigt und mit verbundenen Augen fotografiert haben soll.

Im ersten Fall hatte sich der 34-jährige über eine Dating-App mit einer männlichen Person gegen 21.45 Uhr in seiner Wohnung in der Föhrer Strasse verabredet. Es sollen dann jedoch drei Männer erschienen sein, von denen keiner dem Mann ähnlich sah, mit dem er das Treffen vereinbart hatte. Das Trio soll dann den 34-Jährigen in seine Wohnung gedrängt, mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Im weiteren Verlauf soll ihm dann einer der Unbekannten mit einem Messer eine Verletzung im Gesicht zugefügt haben.

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Nachdem der 34-Jährige seine EC-Karte mit PIN übergeben haben soll, floh den die Täter unerkannt in Richtung U-Bahnhof Amrumer Strasse. Die Gesichtsverletzungen des Beraubten wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 hat die Ermittlungen übernommen.

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Auf Dating-Portalen sind auch sogenannnte «Scammer» unterwegs: Sie durchforsten die gängigen Gay-Dating-Portale nach potenziellen Opfern, um so an persönliche Daten zu gelangen oder auf dubiose Abonnements-Seiten zu verlinken (MANNSCHAFT berichtete).

Ausserdem sucht die Berliner Polizei mit Phantombildern nach einem Mann, der junge Männer in die Keller ihrer Wohnhäuser im Stadtteil Hellersdorf gedrängt haben und sie dort mit verbundenen Augen fotografiert haben soll. Der Verdächtige bereits 2015 unterwegs gewesen sein. Auch 2017 und zuletzt Ende Februar soll er seinen Opfern im Alter zwischen 22 und 28 Jahren bis zu deren Wohnungen gefolgt sein.

Foto: Polizei Berlin

Im Keller habe er sie dann gezwungen, mit verbundenen Augen auf die Knie zu gehen. In dieser Position soll er sie dann fotografiert haben.

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Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln nun unter anderem wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung. Diese drei Fälle nennt die Polizei:

  • am Donnerstag, den 9. April 2015 in der Teupitzer Strasse,
  • am Freitag, den 29. Dezember 2017 in der Nossener Strasse
  • am Samstag, den 29. Februar 2020 in der Louis-Lewin-Strasse

Der mutmassliche Täter soll zwischen 20 und 40 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter gross sein und hochdeutsch sprechen. 2017 habe er schwarze Handschuhe mit einem Knochenmotiv getragen, 2020 diese auffällige Camouflage-Jacke:

Foto: Polizei Berlin

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