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QueerAltern trifft sich und diskutiert jetzt über Zoom

Der Stammtisch und eine Diskussionsrunde finden online statt

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Bild: iStockphoto

Wie viele andere Vereine musste auch QueerAltern die geplanten Veranstaltungen wegen Corona absagen. Das Wohn-, Pflege- und Betreuungsprojekt für queere Menschen im Alter geht neue Wege und verlegt zwei Events in den virtuellen Raum.

Bereits kurze Zeit nachdem der Bundesrat die grösseren Massnahmen wie Versammlungsverbot und Personenbeschränkung in den Läden beschlossen hatte, lancierte der Verein QueerAltern den Besuchsdienst für Personen der Risikogruppe. Der Verein mit Sitz in Zürich versteht sich als Pool, in dem sich Talente aus der Community einbringen und Ideen entwickeln können. Zweck ist dabei die Förderung von Dienstleistungsangeboten für queere Menschen, besonders in den Bereichen Altern und Wohnen. Das grösste Ziel ist zurzeit das Projekt eines queeren Wohn- und Pflegeheims in Zürich (MANNSCHAFT berichtete).

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Auch viele Veranstaltungen von Generalversammlungen bis zu Stammtischrunden mussten daraufhin bis auf weiteres verschoben werden. Mit dem Ausfallen der Prideveranstaltungen und den geschlossenen Treffpunkten in der Community, sei es schwierig, das «Wir-Gefühl» in der Community zu erhalten, schreibt QueerAltern in einem Newsletter.

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Der Verein betritt deshalb erneut Neuland und veranstaltet zwei Events online über Zoom (die Massnahmen der App gegen Homophobie gehen vielen nicht weit genug – MANNSCHAFT berichtete). Am kommenden Montag (25. Mai) um 19:00 Uhr startet der Gruppenchat mit Input-Beiträgen von Udo Rauchfleisch (erem. Professor für Klinische Psychologie Universität Basel, Psychotherapeut in privater Praxis, Mitglied queerAltern), Hannes Rudolph (Geschäftsleiter HAZ, Leiter Fachstelle für trans Menschen Checkpoint Zürich) und Gioia Hofmann (Vorstand queerAltern). Die Moderation übernimmt die Präsidentin von queerAltern, Barbara Bosshard.

Thema ist dabei die Frage «Wie erhalten wir das Wir-Gefühl in der Community?». Eine Anmeldung ist erforderlich und noch bis Sonntagmittag, 24.5. über info@queeraltern.ch möglich. Der Link für die Veranstaltung wird nach der Anmeldung zugeschickt.

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Oben: Barbara Bosshard, Udo Rauchfleich, unten: Hannes Rudolph, Gioia Hofmann (Bild: zvg)

Am 4. Juni um 18:30 Uhr findet zudem der Stammtisch statt, ebenfalls über Zoom. Es soll ein lockerer Austausch werden, bei dem Ideen eingebracht werden können. Der Stammtisch soll ein Fixpunkt bleiben, der die Teilnehmenden gekräftigt in den Alltag entlässt.

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Das Anmelden zu diesem Event ist bis spätestens Dienstag, 2. Juni ebenfalls an info@queeraltern.ch möglich. Alle Angemeldeten erhalten rechtzeitig den Link für den Zoom-Anlass.

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Wie anpassungsfähig auch ältere Personen sind, wenn es die Situation erfordert, zeigt das Interview mit Barbara Bosshard für «Queerona – Mach’s dir schön Daheim». Doch auch sie ist froh, dass die Schweiz auf eine Ausgangssperre verzichtete. «Für viele ältere Menschen wäre das ganz schwierig», sagt sie.

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