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LGBTIQ-Kunst vom heimischen Sofa aus bestaunen

Virtuelle Touren und umfangreiche Kataloge machen es möglich!

LGBTIQ-Kunst
Bild: Screenshot Facebook

Auch Museen sind von den Schliessungen wegen der Corona-Pandemie betroffen, Besuche sind derzeit nicht möglich. Einige Museen lassen dich ihre Ausstellungen aber auch online erleben. Die besten virtuellen Sammlungen mit LGBTIQ-Kunst findest du hier:

Google Arts & Culture
Hier findest du Onlineausstellungen von Museen, private Bildergalerien von Usern, Geschichten und Themensammlungen. Wer über die Suchfunktion nach «LGBT» sucht, findet beispielsweise die Ausstellung «Stonewall Inn» von CyArk , Kunst und Geschichte zum Thema Pride und vieles mehr. Leider vorwiegend auf englisch, aber sehr informationsreich und spannend!

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Leslie-Lohman Museum für schwule und lesbische Kunst
Mehr als 30’000 Ausstellungsstücke und eine über 30-jährige Geschichte hat das Leslie-Lohman Museum in New York. In seinem Onlinekatalog findest du neben grosse Künstler wie Andy Warhol, aber auch weniger bis unbekannte Gesichter der Kunstwelt. Mit der Zufallssuche kann die Entdeckungsreise losgehen.

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The British Museum
Das British Museum in London beherbergt rund acht Millionen Objekte und die Hälfte davon sind auch online verfügbar! Auf der Website gibt es virtuelle Touren mit verschiedensten Themen. So beispielsweise das Thema «Desire, love, identity: LGBTQ histories». Dort kann mit Videos und beschrifteten Bildern (in englisch) die Geschichte der LGBTIQ’s entdeckt werden.

Los Angeles County Museum of Art
Das grösste Kunstmuseum der westlichen Vereinigten Staaten, das LAXMA stellt viele queere Künstler wie Tom of Finland, Robert Mapplethorpe und David Hockney aus. Da auch sie zur Zeit geschlossen haben, haben sie ihre Website entsprechend angepasst. Im neu geschaffenen Portal gibt es Filme, Ausstellungsführungen, Lektüre und vieles mehr.

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Victoria and Albert Museum
Das V&A in London zählt über 2.3 Millionen Ausstellungsstücke. Ein Teil der Museumscrew widmet sich dabei besonders der queeren Community. Auf ihrem Blog «Out in the Museum» veröffentlichen sie ihre Ergebnisse. Von spannende News über neue Erkenntnisse in der Geschichte bis hin zu Hintergrundinformationen zu einzelnen Ausstellungsgegenständen ist alles dabei!

The Metropolitan Museum of Art
Auch das Met, das grösste Kunstmuseum der USA, ist geschlossen. Mit Videos, die in der 360-Grad-Technologie gefilmt wurden, MetCollects und natürlich dem riesigen Onlinekatalog, kann trotzdem fast die ganze Fülle des Museums entdeckt werden. Besonders empfehlenswert ist zudem der Blogpost «Queering the Catalogue: A Look at Queer, Gay and Trans Art and Artists».

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The National Gallery of Victoria
Das älteste und grösste Museum Australiens, die National Gallery of Victoria, hat in den letzten 50 Jahren schon etwa 90 Prozent seiner Sammlung digitalisiert. Das kommt uns jetzt zu gute: Virtuelle Touren, ein ausführlicher Onlinekatalog und viele Videos sind jederzeit verfügbar. Nicht zu verpassen: Das Video, in dem Indigene Australische Künstler*innen über den Nachlass des queeren Künstlers Keith Haring diskutieren.

Museum Ludwig
Das Museum Ludwig in Köln gehört mit über 60’000 Werken den bedeutendsten Museen der modernen und zeitgenössischen Kunst in Europa. In ihrem Onlinekatalog kann man nach Titel oder Künstler suchen. Alle vergangenen Ausstellungen wurden fotografiert und können komplett online angesehen werden.

Ein Künstlerleben im schwulen New York der wilden Sechziger

Auch das Schwule Museum in Berlin arbeitet daran, die aktuellen Ausstellungen online zugänglich zu machen, etwa über Live-Streams. Bald zu finden auf dem neuen Portal berlinalive. Lesungen gibt es dort jetzt schon – etwa am kommenden Freitag (3. April): Carolin Emcke liest aus «Gegen den Hass» zum Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Sebastian Preuss

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