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ESC-Songs dürfen 2021 nicht mehr antreten

Die Europäische Rundfunkunion EBU will ein Alternativprogramm organisieren

esc-2021
Gjon’s Tears könnte am ESC 2021 wieder die Schweizer repräsentieren, jedoch nicht mit dem gleichen Song. (Bild: SRF/Lukas Maeder)

Die diesjährigen Kandidat*innen des abgesagten Eurovision Song Contests dürfen 2021 nicht mit dem gleichen Song antreten. Die Fans reagieren mit Unverständnis.

Die Idee hinter dem Eurovision Song Contest ESC entstand in den Fünfzigerjahren, wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Liederwettbewerb soll die Länder des kriegsgebeutelten Kontinents vereinen und den Menschen mit Musik ein Gefühl der Verbundenheit vermitteln. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die diesjährige Austragung abgesagt werden MANNSCHAFT berichtete), 2021 soll der ESC wieder wie gewohnt stattfinden.

Dieser verbindende Geist soll auch jetzt in den Zeiten des Coronavirus die Menschen zusammenbringen, wie die Europäische Rundfunkunion EBU auf Instagram schreibt. Man sei sich sehr bewusst, wie sehr der Eurovision Song Contest dieses Jahr vermisste werde. «Die Allgemeingültigkeit und Inklusion des Contests sowie unsere stolze Tradition, Vielfalt mit Musik zu feiern, sind Werte, die heute wichtiger denn je sind.»

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Aus diesem Grund seien die EBU und die 72 angeschlossenen Rundfunkanstalten daran, eine Alternative auf die Beine zu stellen. Die Sendung soll kein Contest werden, sondern vielmehr ein Format, das das Publikum in ganz Europa in diesen schwierigen Zeiten zusammenbringen und unterhalten will.

 

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Following the cancellation of #Eurovision 2020 we’d like to share some news with you from @ebu_hq. . We have been overwhelmed with the love that the Eurovision Song Contest (ESC) family has shared since the difficult decision to cancel the 2020 event. . The EBU is very aware of how much the Eurovision Song Contest will be missed this year. The Contest’s values of universality and inclusivity, and our proud tradition of celebrating diversity through music, are needed more than ever right now. . The EBU and its Members are therefore currently exploring alternative programming, but not a competition, to help unite and entertain audiences around Europe during these challenging times. . It is our intention in this programming, and on our online platforms in the coming months, to honour the songs and artists which have been chosen for the Eurovision Song Contest 2020. . With that in mind, the Reference Group, the ESC’s governing board, has decided that, in accordance with the rules of the Eurovision Song Contest, this year’s songs will not be eligible to compete when the Contest returns in 2021. . At their discretion, Participating Broadcasters may decide which artist(s) to send in 2021, either this year’s or a newly chosen one. . We ask for your patience while we work through ideas in the coming days and weeks.

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Im Beitrag hält die EBU weiter fest, dass die diesjährigen Songs am ESC 2021 nicht wieder antreten dürfen. Dies habe der Verwaltungsrat aufgrund der Wettbewerbsregeln entschieden. «Ob die teilnehmenden Rundfunkanstalten die gleichen Teilnehmer*innen wie dieses Jahr oder neue schicken wollen, liegt in ihrem Ermessen.»

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Die Ankündigung, die Songs vom ESC 2021 auszuschliessen, stösst bei Instagram überwiegend auf Unverständnis. «Wow, ihr sagt den Contest ab und auch alle tollen Songs, die dafür produziert wurden? Das ist einfach nur dumm», schreibt der User @tom.nzp. «Die Songs sollten für 2021 behalten werden!», findet User @salih_ayhan.

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Der Entscheid sei gegenüber den Kandidat*innen respektlos, findet User @kencoru. «Die EBU sollte einen Onlinewettbewerb durchführen, um die Tradition zu erhalten. Die Regeln können geändert werden, das ist lächerlich!»

Die EBU will die diesjährigen Kandidat*innen in den kommenden Monaten sowohl online als auch im geplanten Alternativprogramm würdigen. «Wir bitten um eure Geduld, während wir in den kommenden Tagen und Wochen an der Umsetzung unserer Ideen arbeiten», schreibt sie den Eurovision-Fans. Auf der offiziellen Website des ESC beantwortet sie zudem die am meisten gestellten Fragen.

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