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Basler «Luststreifen»-Filmfestival wird selbstständig

Das Filmfestival «Luststreifen» ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. (Bild: zvg)

Was 2008 in einem Basler Kino als kleiner Anlass mit 500 Besucher*innen und 16 Filmen und als Projekt der damaligen Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) begann, hat sich zum zweitgrössen LGBTIQ-Filmfestival der Schweiz mit 2500 Gästen entwickelt. «Luststreifen» findet heuer vom 26. bis 30. September an vier Schauplätzen statt. In 25 Vorstellungen werden rund 40 Kurz- und Langfilme aus über 15 Länder gezeigt, darunter viele Schweizer Premieren.

«Die 2018 erreichte Grösse des Festivals, mit eigenem Festivalzentrum, Jury, Award-Vergabe und doppelt so vielen Filmen wie im vergangenen Jahr, forderte nach einer eigenen, von der habs unabhängigen Struktur», schreibt Thomas Huber, Sprecher von «habs queer Basel», in einer Medienmitteilung vom 26. Juni. «Deshalb hat der habs-Vorstand und das Luststreifen-Team entschieden, dass das Filmfestival eigene Wege gehen wird.» Die Loslösung wurde bereits am 20. März 2018 an der Generalversammlung der habs bestätigt.

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Der Luststreifen besteht nun als eigenständiger Verein und soll ein unabhängiges Projekt bleiben. «Es verfolgt keinen Erwerbszweck und erstrebt keinen Gewinn», sagt Kristel Grossmann vom Luststreifen.

Seit 2017 vergibt der Luststreifen «Lust-Awards», darunter ein Publikumspreis sowie Auszeichnungen für besten Kurzfilm, besten Spielfilm und besten Dokumentarfilm. Der «Schweizer Nachwuchspreis» ist für Schweizer Filmschaffende unter 35 Jahren bestimmt.

Mehr Informationen: luststreifen.com

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