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«Ich wollte bei Freddies 1. Mal mit einem Mann dabei sein!»

Adam Lambert über seine musikalischen Einflüsse und seine Rolle in «Bohemian Rhapsody»

Adam Lambert
Adam Lambert (Foto: Joseph Sinclair)
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Im Sommer tourte er noch mit Queen durch die USA, jetzt rückt wieder seine eigene Musik in den Vordergrund: Adam Lambert veröffentlicht in zwei Wochen die erste Hälfte seines neuen Albums «Velvet» (Side A) (MANNSCHAFT berichtete). Wir sprachen mit ihm über seine musikalischen Einflüsse und seine Mini-Rolle im Queen-Film «Bohemian Rhapsody».

Adam, es gibt Leute, die Dein neues Album hören und Dich mit Marvin Gaye vergleichen. Damit kann man leben, oder?
Das ist ein wundervolles Kompliment. Ich würde jetzt nicht einen spezifischen Künstler rauspicken, aber als ich klein war, lief bei uns viel Musik, meine Mutter hatte all diese Soulplatten, Al Green, Roberta Flack und so weiter. Mein Vater war eher für Classic Rock zu haben, Über meine Eltern habe ich viel Musik kennengelernt. Bei der neuen Platte ging es mir nicht darum irgendwelchen Trends nachzueifern, ich wollte etwas eher Zeitloses schaffen.

Adam Lambert
Adam Lambert (Foto: Franz Szony)

Queen gehörte wahrscheinlich auch zu den Platten, die dein Vater zu Hause spielte?
Ja, aber auch bei Sportveranstaltungen, zu denen man mich als Kind mitgenommen hat, da lief das immer. Die Musik von Queen ist so überpräsent in der Popkultur. Das erste Mal, dass ich wirklich nach Queen fragte, war als ich den Film «Wayne’s World» sah. Wir kamen nach Hause und mein Vater zeigt mir ein Album von Queen und ich sah Freddie. Er trug Eyeliner und die Fingernägel waren schwarz angemalt. Ich dachte: Uuuh, ich mag, wie der aussieht! Damals faszinierten mich auch die Fotos von David Bowie, der auch wild aussah. Das war alles in meinen frühen Teenager Jahren … Ich glaube, ich bin in der falschen Generation gross geworden. Vielleicht habe ich den 70ern schonmal gelebt, und bin im Studio 54 gestorben.

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Es gibt schlimmere Wege zu sterben.
(lacht) Death by dancing,

Wessen Idee war es eigentlich, dir die kleine Rolle des Truckers im Film «Bohemian Rhapsody» (MANNSCHAFT berichtete) zu geben?
Die Band. Sie meinten: Hey, wir machen diesen Film, und fragten: Willst du der LKW-Fahrer sein? Ich sagte: auf jeden Fall! Klar wollte ich in der Szene dabei sein, die zu Freddies erstem Mal mit einem Mann führt. Ich mochte die Idee, die Ironie darin.

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Ihr tauscht vor dem Klo deutliche Blicke. Habt Ihr noch mehr gedreht?
Es ist alles, was wir gefilmt haben. Ich meinte: Seid Ihr sicher, dass wir nicht auch noch im Klo was drehen wollen? Aber sie sagten, nee, das ist schon okay. (lacht)

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Das ausführliche Interview mit Adam Lambert ist im September-Heft der MANNSCHAFT erschienen. Hier geht es zum Abo Deutschland und hier zum Abo Schweiz.

Kriss Rudolph

Geschrieben von

Kriss Rudolph lebt mit seinem Hund Mompa in Berlin. Bei MANNSCHAFT ist er als Online-CvD und als Chefredakteur der deutschen Print-Ausgabe tätig.

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