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Er drohte mit Massaker in Schwulenbar und hortete 25 Schusswaffen

Der 18-jährige Justin Olsen wurde am Mittwoch in Youngstown im US-Bundesstaat Ohio angeklagt

Justin Olsen
Justin Olsen (Foto: Mahoning County Sheriff's Office)

Justin Olsen wurde am Mittwoch in Youngstown im US-Bundesstaat Ohio angeklagt, weil er mehrere Gewalttaten u. a. gegen LGBTIQ angedroht haben soll. Insgesamt könnte er bis zu 15 Jahre in Haft kommen.

Der 18-jährige Justin Olsen wurden festgenommen, nachdem er wiederholt online Drohungen ausgesprochen hatte. Er plante eine Schiesserei in einer Schwulenbar und einer Planned Parenthood-Klinik. Sein Profilname lautete ArmyOfChrist.

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Als das FBI die Wohnung stürmte, wo er mit seinem Vater lebt, stellten sie 25 Waffen und über 10.000 Schuss Munition sicher, die der Teenager angesammelt hatte. Im Mai, als er seinen 18. Geburtstag feierte, soll er laut Polizeireport online damit angegeben haben, dass er es gar nicht abwarten könne, bis er endlich Waffen anhäufen könne.

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15 Gewehre und 10 halbautomatische Pistolen wurden sichergestellt. Olsen hat ausserdem Bilder des Waffen-Bausets AR-15 gepostet. Damit, schrieb er, wolle er sich sein eigenes halbautomatisches Gewehr bauen. Waffen dieser Art kamen in früheren Massakern zum Einsatz, sie können besonders schnell viel Munition abfeuern. Ein AR-15-Gewehr kam bei der tödlichen Schiesserei an einer Schule in Parkland (Florida) im Februar 2018 zum Einsatz.

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Olsen habe einen Chatroom moderiert, wo er auch die Bedrohungen geäussert haben soll. Ein User soll das FBI informiert haben.

Olsen wird wegen verschärfter Bedrohungen angeklagt, doch er behauptet, er habe lediglich Witze darüber gemacht, Beamte und LGBTIQ-Menschen zu erschiessen.

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