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Coming-out in der Hochzeitsnacht: Lance Bass und Britney Spears

Zwei Jahre vor seinem medialen Coming-out vertraute sich das Boybandmitglied der Popprinzessin an

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Lance Bass wollte Britney Spears mit seinem Coming-out aufheitern. (Bild: Youtube)

In einer Talkshow plauderte das ehemalige N*Sync-Mitglied Lance Bass aus dem Nähkästchen. Sein Coming-out löste bei Britney Spears ein Kichern aus.

Dass Lance Bass schwul ist, wissen wir schon lange. Mit einer Coverstory im Boulevardblatt People feierte das ehemalige N*SYNC-Mitglied 2006 sein Coming-out. Der Popprinzessin Britney Spears hatte er sich schon zwei Jahre früher anvertraut – in der Hochzeitsnacht ihrer berüchtigten Ehe, die lediglich 55 Stunden dauerte.

Der heute 40-jährige Sänger verriet die Umstände gegenüber dem Moderator Andy Cohen in der US-amerikanischen Talkshow «Watch what Happens Live with Andy Cohen». So sei Britney Spears eine der ersten gewesen, die von seiner Homosexualität gewusst habe. Das Coming-out sei im Januar 2004 in ihrem Hotelzimmer erfolgt, nachdem sie Jason Alexander in einer Hochzeitskapelle in Las Vegas geheiratet hatte.

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«Ich ging nach Vegas, um die ganze Verrücktheit zu erleben, die sich da abspielte. Sie war ein bisschen aufgewühlt, nachdem ihr bewusst geworden war, was sie getan hatte», sagte Bass. «Und dann begann sie heftig zu weinen. Sie war so bestürzt.»

Bass, der Spears aufgrund ihrer früheren Beziehung zu Bandkollege Justin Timberlake gut kannte, habe sie darauf zu ihrem Hotelzimmer geführt, um sie zu trösten. «Sie hörte einfach nicht auf zu weinen, also sagte ich zu ihr: ‹Ich bin schwul›», so Bass weiter. «Und da hörte sie auf … sie kicherte.»

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Spears stellte sich als gute Geheimnishüterin heraus. Gerüchte über Bass’ Sexualität zirkulierten erstmals anderthalb Jahre später im Sommer 2015 nachdem er den US-amerikanischen Unabhängigkeitstag in der bei LGBTIQs beliebten Küstenstadt Provincetown gefeiert hatte. Es folgten Tratschkolumnen von Blogger Perez Hilton und Paparazzifotos, die Bass beim Verlassen von Schwulenbars in Begleitung seines damaligen Freundes zeigten. People erhielt im Juli 2006 den Zuschlag für eine exklusive Titelgeschichte, für die sie sogar Johnny Depp vom Cover degradierten.

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Bass gesellte sich in eine Reihe von Boybandmitgliedern, die sich als schwul outeten, darunter George Michael («Wham»), Eloy de Jong («Caught in the Act»), Stephen Gately («Boyzone») und Markus Feehily («Westlife»). Vier Jahre nach Bass feierte auch Ricky Martin («Menudo») sein Coming-out.

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