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Erster aktiver Fussballprofi feiert sein Coming-out

Der Australier Andy Brennan hat viele Jahre mit sich gerungen, will sein Schwulsein aber nicht länger verbergen

Andy Brennan
Foto: Instagram/Andy Brennan

Andy Brennan (26) ist Fussballprofi in der zweiten australischen Liga – und schwul. Offen schwul.

Als erster aktiver Berufssportler Australiens lässt Andy Brennan alle Welt wissen, dass er homosexuell ist. Sein Coming-out fühle sich gut an, sei aber keine grosse Sache.

Er habe Angst vor der Reaktion von Freunden, Teamkollegen und seiner Familie gehabt, schreibt er bei Instagram. Aber alle Menschen um ihn herum unterstützten ihn sehr. Jetzt da er out sei, fühle er sich wie er selbst und einfach wohl in seiner Haut.

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Der 26 Jahre alte Andy Brennan, früher beim Erstliga-Verein Newcastle Jets, erklärt zuvor in einem Artikel für die Webseite der Fussballergewerkschaft PFA, er habe viele Jahre mit sich gerungen, wolle sein Schwulsein nun aber nicht länger verbergen. Der Stürmer und Flügelspieler ist aktuell bei Green Gully SC unter Vertrag, einem Zweitliga-Verein aus Melbourne.

In dem Gastbeitrag schreibt Brennan: «Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, dass ich diese Lüge nicht länger leben kann. Dass ich glücklich sein will, so wie ich bin. Irgendwann muss man zur Kenntnis nehmen, dass man so ist. Und man sein muss, wer man ist. Es fühlt sich klasse an. Und komischerweise auch nicht, als ob es eine grosse Sache wäre. Das sollte es 2019 auch nicht sein.»

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Brennan ist der erste australische Profisportler, der das Coming-out wagt, während er noch aktiv ist. Andere homosexuelle Sportler wie der Schwimmer Ian Thorpe haben es auch getan, aber erst nach dem Ende der Karriere. In Deutschland ist der ehemalige Fussball-Nationalspieler und jetzige Sportvorstand des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, das bekannteste Beispiel. Auch Hitzlsperger outete sich erst nach dem Ende seiner Profikarriere.

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Das war ohne Beispiel: Ein ehemaliger Nationalspieler, WM-Dritter 2006, Vizeeuropameister. Deutscher Meister(VfB Stuttgart) ist schwul! Hitzlsperger outete sich, weil er sich gegen die Tabuisierung von Homosexualität im Profifussball engagieren wollte. Am Ende seiner Karriere sei ein guter Moment dafür, sagte er damals.

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