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SPDqueer Sachsen: keine öffentlichen Gelder für «Homoheiler»!

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden empfiehlt Konversionstherapien und erhält öffentliche Mittel

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Oliver Strotzer (Foto: SPD)

Die SPDqueer in Sachsen fordert, dem Bund Freier evangelischer Gemeinden die öffentlichen Fördermittel zu streichen. Grund: Der Bund befürwortet Konversionstherapien für Homosexuelle.

In einer bereits im Dezember vergangenen Jahres veröffentlichten Orientierungshilfe im Umgang mit Homosexualität fordert der Bund Freier evangelischer Gemeinden Schwule und Lesben dazu auf, enthaltsam zu leben oder sich einer Therapie zur Veränderung der sexuellen Orientierung zu unterziehen.

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Dazu erklärt Oliver Strotzer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der SPD Sachsen (SPDqueer):

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„Homosexualität ist keine Krankheit! Wer Menschen, die sich auf Grund einer homophoben Umgebung in Gewissensnöten befinden, solche Angebote macht, der verschlimmert das Leid der Betroffenen und macht sich der Körperverletzung schuldig“, so Strotzer.

„Der Weltärztebund und die Weltgesundheitsorganisation warnen ausdrücklich vor solchen Pseudotherapien und den negativen Folgen für die Betroffenen. Wer so etwas ernsthaft fordert und anbietet, der glaubt auch an Exorzismus“, erklärt Oliver Strotzer.

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden sei freier Träger der Jugendhilfe und erhalte dadurch öffentliche Mittel von Bund und Ländern. Auch in Sachsen gehörten ihm Gemeinden an.

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„Es darf nicht sein, dass Einrichtungen mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, die solche ´Umpolungs- und Konversionstherapien´ anbieten. Ich fordere die sächsische Staatsregierung deshalb auf, die öffentliche Förderung von Institutionen einzustellen, die solche ´Behandlungen´ anbieten oder empfehlen“, so der Sozialdemokrat abschliessend.

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Bisher haben nur wenige Länder wie Malta und einige US-Bundesstaaten wie New York ein gesetzliches Verbot von Konversionstherapien beschlossen. In Deutschland sind solche Therapien weiterhin legal.

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