in

«Don’t Say His Name» – TIN singt über gescheitertes Grindr-Date

Der schwule Popsänger aus Australien will mit seiner Musik Menschen verbinden

TIN
Foto: Screenshot
Werbung

In seiner neuen Single «Don’t Say His Name» singt TIN über ein gescheitertes Grindr-Date. Dabei hat er einen One-Night-Stand und denkt an jemanden anderen. Das Video ist laut eigener Aussage sehr «NSFW» (not safe for work)

Das Musikvideo des lustigen und zugleich düsteren Popsongs hat es in sich: TIN küsst wild und sexy verschiedene Männer. Ob am Strand, in der Fabrik oder im Bett: Es geht heiss zur Sache.

Seine Songs sind geprägt von emotionalen und sexuellen Anspielungen. Lyrisch weckt er die eine oder andere Erinnerung, die so manchen in der Community bekannt vorkommen mag. Mit seinem Release konnte er sich zudem die Kooperation mit der Unterwäschemarke Andrew Christian sichern, mit denen er sich nun auf seinem Instagram Account präsentiert.

Werbung

Schau über queere Videospiele: «Schade, dass wir die ersten sind»

Ich bemühe mich, dass sich Menschen durch meine Musik verbinden, sei es mit mir oder miteinander

«Ich schreibe gerne über Dinge aus dem wirklichen Leben und über Erfahrungen, die jeder macht aber diese manchmal nicht vermag auszudrücken», sagt er auf seiner Homepage.

TIN
Foto: Promo

Der Sänger stand in seinem Leben vor vielen Herausforderungen: Inmitten einer westlichen Gesellschaft musste sich der Australier mit vietnamesischen Wurzeln zurechtfinden und hatte mit Anfang 20 sein Coming-out. Diese Erfahrungen teilt er nun durch seine poetischen Texte und seine elektrisierende Popmusik, die er als Mischung zwischen Dua Lipa und Justin Bieber beschreibt. Am liebsten singt er über Dinge aus dem wahren Leben.

Kritik: BAMF verharmlost Situation für LGBTIQ im Irak

Videospiel: Für jeden getöteten Schwulen gibt’s Punkte