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Wer wird Miss*Ter Homophobia 2018? – Das Voting läuft

Enough is Enough lässt wieder abstimmen – fünf Kandidat*innen stehen zur Wahl

Miss Homophobia
Fotos: Enough is Enough/Screenshot

Wer hat in diesem Jahr am lautesten gegen LGBTIQ-Rechte polemisiert? Wer trägt am meisten dazu bei, dass sich homophobe Vorbehalte in der Gesellschaft halten oder gar zunehmen? Fünf Kandidaten stehen zur Wahl.

In den vergangenen Wochen haben die Aktivisten von Enough is Enough Vorschläge ihrer Facebook-Follower gesammelt, nun kann über die drei Frauen und zwei Männer online abgestimmt werden. Hedwig von Beverfoerde, der in den vergangenen Jahren der Titel verliehen wurde, schaffte es diesmal nicht unter die Top 5.

Donald Trump schmückte sich im US-Wahlkampf mit einer Regenbogenfahne und dem Support seiner queeren Anhänger (Foto: Screenshot)

Zwei Politikerinnen der AfD, eine aus der CDU
Insgesamt 20 Vorschläge wurden gesammelt, am Ende hatten Nicole Höchst (AfD) und US-Präsident Donald Trump eine identische Stimmenanzahl. Die darauf folgende Stichwahl entschied Höchst zu ihren Gunsten und steht nun im Finale. Neben der Politikerin, die gerade als Kuratoriumsmitglied der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgefallen ist, steht Annegret Kramp Karrenbauer zur Wahl, die sich um den CDU-Vorsitz bewirbt und gerade ihre Anti-Haltung zur Eheöffnung bestärkt hat, was sogar ein ehemaliger CSU-Berater reaktionär findet. Die dritte Kandidatin ist die offen lesbische AfD-Fraktionschefin, die aktuell mit einer Spendenaffäre zu Kämpfen hat.

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Papst schlägt Homoheilung vor
Bei den Männern treten der volkstümliche Sänger Andreas Gabalier aus Österreich an, der findet, dass man Homosexualität „nicht ganz so breit in der Öffentlichkeit austreten muss“. Und dann ist da noch der Papst, der in diesem Jahr vorschlug, bei jungen LGBTIQ-Menschen ließe sich „noch vieles machen, mit der Psychiatrie etwa, um zu sehen, wie die Dinge sich verhalten“.

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