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Ein Festival, an dem du so sein kannst, wie du bist

Queer Festival lila

Milky Diamond am letztjährigen «lila»-Festival im aargauischen Wittnau.

Zum zweiten Mal führt die Milchjugend vom 12. bis 14. Oktober das «lila»-Festival für die «falschsexuelle Community» durch – lesbisch, schwul, bi, trans, asexuell und alles, was dazwischen fällt. Die Mannschaft sprach mit Tobias Urech vom Organisationskomitee.

Tobias, was wollt ihr mit «lila» erreichen?
Wir möchten der falschsexuellen Community ein Wochenende voller Queerness und Spass bieten. Unsere Message ist: Sei so, wie du bist und geniess das Leben.

Es ist die zweite Durchführung des Queer festivals. Was wird anders?
Wir machen mit unserem Festival im Prinzip dieselbe Entwicklung durch wie in einer klassischen LGBTIQ-Biografie (lacht). Letztes Jahr haben wir das Festival auf dem Land im aargauischen Wittnau durchgeführt, dieses Jahr kommen wir in die grosse Stadt nach Zürich, nahe vom Hauptbahnhof. Es bleibt aber auch vieles gleich: Wir präsentieren internationale und nationale Acts aus der Community bestehend aus Musik, Performance, Drag und Workshops.

Performance-Künstler Kieron Jina wird am «lila» zu sehen sein.
In Edinburgh hostet Alice Rabbit die Drag Shoe «The Rabbit Hole».

Letztes Jahr fand «lila» im Freien statt, dieses Mal in der Photobastei. Gibts da einen bestimmten Grund dafür?
Ein ganzes Festival mit zwei Bühnen auf die grüne Wiese zu stellen, war eine riesige Herausforderung. Und obwohl wir das gut gemeistert haben, gönnen wir vom OK uns dieses Jahr eine etwas entspanntere Organisation. So stehen wir einerseits nicht mehr vor so grossen logistischen Herausforderungen wie letztes Jahr, Andererseits sind wir nicht mehr so abhängig vom Wetter und unsere Besucher*innen müssen nicht mehr zelten gehen, da das Festival drinnen stattfinden wird. Mit der Photobastei in Zürich haben wir den idealen Ort für ein queeres Festival gefunden, der nicht nur von den Räumlichkeiten her bestens zu uns passt, sondern auch sehr gut erreichbar ist.

OK-Mitglied Tobias Urech: «Wir möchten der falschsexuellen Community ein Wochenende voller Queerness und Spass bieten.»

Gibt es ein Rahmenprogramm?
Wie andere Festivals besteht «lila» aus verschiedenen Acts, aus denen die Besucher*innen wählen können, was ihnen passt. Der ganze Freitagabend wird von der schottischen Dragqueen Alice Rabbit moderiert. Und natürlich hängen die verschiedenen Acts insofern alle zusammen, als dass sie unsere falschsexuelle Kultur hochleben lassen. Wir haben zudem einen ganzen zweiten Stock, der für Essen, Trinken und Entspannen reserviert ist. So sind Bar und Garderobe das ganze Wochenende durchgehend geöffnet und es gibt genug Möglichkeiten, auch mal zu chillen.

«lila», vom 12. bis 14. Oktober in der Photo­bastei, Zürich.
Hier gibts Tickets: Eventfrog
milchjugend.ch/lila

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