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Mannschaft Magazin, Oktober 2018

Mit Beiträgen über John Grant, den Mord an Matthew Shepard, Homophobie im Hip-Hop und eine Tour durch die Gesellschaftsschichten des schwulen Lebens in Manila.

  • John Grant ist ein Star im schwulen Underground. Der Sänger und Songwriter, der schon an der Seite von Künstlern wie Hercules & Love Affair, Robbie Williams oder Kylie Minogue zu hören war, veröffentlicht am 12. Oktober sein viertes Soloalbum «Love Is Magic». Beim Gespräch mit der Mannschaft besticht der 50-Jährige einmal mehr mit Klarsicht statt Verklärung.
  • Im Hip-Hop, vor allem im Gangsta-Rap, geht es hoch her. Frauen, Juden und Schwule werden auf das Heftigste gedisst und beschimpft. Sprechen wir noch von Kunst?
  • Wisch dir den Glitzer ab: Eine Tour durch die verschiedenen Gesellschaftsschichten des schwulen Lebens in Manila.
  • 1981 hatte Kim Wilde ihren ersten Hit mit «Kids In America» und verkaufte seither über 30 Millionen Platten. Mit «Here Come The Aliens» meldete sie sich 2018 zurück und kommt jetzt auf Tournee.
  • Die Bahamas sind bekannt für glasklares Wasser in den schönsten Blautönen. Die meisten Besucher*innen bleiben im touristischen Hot­spot Nassau mit seinen All-inclusive-­Resorts, Zollfrei-Shops und Nachtclubs hängen. Wer jedoch authentisches Karibik­feeling erleben möchte, muss weiter auf die sogenannten Out Islands reisen. Die Möglichkeiten für ein unvergessliches Insel­hopping sind auf den Bahamas deshalb schier endlos.
  • Aus Schwulenhass wurde vor 20 Jahren der US-Student Matthew Shepard getötet. In der Folge wurden die Rechte von LGBTIQ-Menschen in den
    USA zunehmend verbessert. Doch seit dem Amtsantritt von Donald Trump glauben sich die Homohasser*innen in den USA wieder im Aufwind.
  • Christophe Honoré erzählt im neuen Film «Sorry Angel» das Leben zweier völlig unter­schiedlicher Menschen im Paris der Neunzigerjahre. Bei der Weltpremiere in Cannes sprachen wir mit ihm über Homophobie in Frankreich und die Bedeutung von Nacktszenen.

Mannschaft Magazin Deutschland

Mannschaft Magazin Schweiz

Diese Themen erwarten dich in der deutschen Ausgabe:

  • Eine schwule Romanze unter Kickern – ein frommer Wunsch? Nein, ein neuer Kinofilm! «Mario» läuft am 18. Oktober an. Greg Zwygart über zwei Welten, die sich immer noch häufig nur mit Hilfe von Selbstverleugung und Alibifreundinnen vereinen lassen.
  • Im Berliner Friedrichstadt-Palast geben sich die Stardesigner die Klinke in die Hand. Nach Jean Paul Gaultier wurde für die neue Show VIVID Philipp Treacy angeheuert. Der hat schon Hüte für die Queen of Pop und die Queen of England gezaubert.
  • Das offen schwule CSU-Mitglied Patrick Slapal (30) gründete 2017 den bayerischen Landesverband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) und wartet schon seit längerem auf eine Entschuldigung seiner Partei. Vor der Landtagswahl wird das kaum passieren.
  • Die Vereinten Nationen wollen mit ihrem Programm UNAIDS bis 2030 eine Welt ohne AIDS schaffen. Berlin startet dazu im Herbst ein bundesweit einzigartiges Projekt. Doch die grösste Herausforderung bleibt das Thema Diskriminierung.

Diese Themen erwarten dich in der Schweizer Ausgabe:

  • PinkPanorama in Luzern findet dieses Jahr nicht als Festival, sondern als Filmweekend vom 8. bis 11. November statt. Trotzdem gibt es eine breite Auswahl an Filmen und Schweizer Vorpremieren zu sehen, darunter «Las Herederas», der Gewinner des «Teddy Readers’ Award» von Mannschaft Magazin.
  • Der neue US-Botschafter Edward McMullen lud im Juni Verteter*innen der Community in seine Residenz nach Bern ein. Für die Gäste steht der herzliche Empfang im starken Kontrast zu den Entwicklungen in den USA.
  • Zum zweiten Mal führt die Milchjugend das «lila»-Festival für die falschsexuelle Community durch – lesbisch, schwul, bi, trans, asexuell und alles, was dazwischen fällt. Die Mannschaft sprach mit Tobias Urech vom Organisationskomitee.
  • Aktivist und Künstler Röbi Rapp (1930–2018) hat die Schweizer Schwulengeschichte bedeutend mitgeprägt. Ein Nachruf von Josef Burri.

«Cyril Avery» – eine Geschichte des Schwulseins

MNEK: «Meine Musik ist mein Aktivismus»