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Eels – The Deconstruction

«Die Welt wird zunehmend verrückter. Wenn man aber danach sucht, kann man noch immer viel Schönheit in ihr finden», verkündet Mark Oliver Everett aka E im Zuge der Veröffentlichung des zwölften Studio­albums der Eels. Und tatsächlich bietet «The Deconstruction» eine Aneinanderreihung fünfzehn rührender, filmisch inszenierter Songs, die allesamt den Optimismus als Ausweg aus Konflikten und Einbahnstrassen, in denen unsere Gesellschaft feststeckt, zelebrieren. Wie der lang ersehnte Soundtrack für eine bessere Zukunft. Für ein besseres Miteinander.

Obwohl man von der US-amerikanischen Band nichts anderes gewohnt ist, überrascht sie erneut durch ihre Wandelbarkeit. Kein Album der Eels gleicht dem vorangegangenen. «The Deconstruction» bewegt sich beispielsweise zwischen Trip-Hop, Sixties-Referenzen und einer orchestral anmutenden Soundästhetik. Hinzukommt der charakteristische Gesang Everetts, der trotz Reibeisenstimme mehr Sensibilität zu transportieren mag, als viele seiner weichgewaschenen Kollegen. Man muss kein Fan der Eels sein, um sich in diese LP zu verlieben, macht sie es einem doch unglaublich leicht, einen Zugang zu ihr zu finden.

– EELS «The Deconstruction», erscheint am 06. April 2018 (E Works / [PIAS] Cooperative)

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