in

«Der Kreis»: Kinostart am 18. September

Der weltweite Kinostart des Films «Der Kreis» ist am 18. September und findet «natürlich in der Schweiz statt» wie die Produzenten in einer Mitteilung am Karfreitag bekanntgaben.

Der Kinostart in Deutschland ist für Ende Oktober geplant.

Schon heute feiert der Film einen grossen Erfolg: An der 64. Berlinale wurde der «Der Kreis» mit dem Publikumspreis und dem Teddy-Award ausgezeichnet, einem der bedeutendsten schwullesbischen Filmpreisen der Welt.

Werbung

«Das ist insofern ausserordentlich, als der Teddy erst zum zweiten Mal in die Schweiz geht und der Publikumspreis zum allerersten Mal», sagt Produzent Ivan Madeo. «Und es ist das erste Mal in der 64-jährigen Geschichte der Berlinale, dass ein Film gleichzeitig sowohl den Teddy Award als auch den Publikumspreis bekommt.»

«Der Kreis» bereits in mehrere Länder verkauft
«Der Kreis» spielt Ende der Fünfzigerjahre in Zürich und erzählt die wahre Geschichte von Röbi Rapp und Ernst Ostertag, die sich in der gleichnamigen Untergrundorganisation in Zürich kennen und lieben lernen. Der Kreis entwickelt sich zur «Mutter» der Schwulenorganisationen in Europa, muss selber aber nach schweren Polizeirazzien und Repressionen gegen Homosexuellen geschlossen werden. Ernst und Röbi lassen 2003, 50 Jahre später, als erstes homosexuelles Paar der Schweiz offiziell ihre Partnerschaft eintragen.

Im Vorfeld des Kinostarts wird «Der Kreis» bereits an einigen Filmfestivals zu sehen sein, unter anderem am Seattle International Film Festival im Juni, am Torino LGBT Film Festival sowie am Frameline in San Francisco, dem grössten und ältesten LGBT-Festival der Welt. Zudem konnte der Film bereits an Verleihe von folgenden Ländern verkauft werden, wo er Ende dieses oder nächstes Jahr in die Kinos kommen wird: Deutschland, USA, Kanada, Polen und Mazedonien. Gibt die Zensurbehöre in Thailand grünes Licht, wird er auch dort zu sehen sein.

Werbung

Marketingchef soll Mozilla in ruhigeres Fahrwasser führen

Vargas Llosa: Homophobie und Diskriminierung sind «Barbarei»